rtung. in als
n und
kaufen fange, zu er⸗ letzten nachen, ſtoßen, das d halb rnoth⸗ ttreffen en be⸗ e war. or und
3 der⸗
Hauſes. och nie zulett eln als e, daß tr Ba⸗ 5 über ,No⸗ Me.. „dis thun“ rffeli in das
Von Ernſt Fritze. 107
Wohnzimmer. Herr Wappler aber blieb noch eine Minute draußen, lugte mit Aufmerkſamkeit zur Küchenthür hinein und reichte der Mamſell Müller mit verſtohlener Traulichkeit die Hand.„Guſtchen läßt grüßen,“ ſagte er verſchmitzt lächelnd.„Wenn Sie den Oickkopf,“ er deutete auf den Amt⸗ mann, der eben in der Thür verſchwand,„gehörig bearbeiten, ſoll's Ihr Schade nicht ſein, Fräulein Müller.“ Geſchmeidig wie ein Aal glitt er nach dieſen geflüſterten Worten an der Wand entlang und drückte ſich hinter dem Amtmann in die Thür hinein.
Nachdem mit üblicher Gaſtfreundſchaft die Gäſte vom Amtmanne zum Sitzen genöthigt und durch eine vortreffliche Taſſe Kaffee geſtärkt worden waren, begann der Letztere mit merklich gedrückter Stimme von ſeinem Gutsverkaufe zu ſprechen. Er bediente ſich dabei ſo unbeſtimmter Redensarten, daß der Herr Baron von Ekertsberge mehrmals ſeinen Ge⸗ ſchäftsträger bedeutungsvoll anzublicken ſich berufen fühlte und endlich ungeduldig gemacht, in die Worte ausbrach:„Aber, mein beſter Herr Amtmann, Sie reden, als beginne eben erſt unſer Geſchäft, und ich dachte es zu beenden. Haben Sie die Flagge gewechſelt und ſegeln Sie zurück, oder wie ſoll ich ſonſt Ihre Reden deuten?“ Sein blaſſes Geſicht färbte ſich bei dieſem Ausbruche von Verdruß und er nahm eine ſo beleidigt ausſehende Miene an, daß der Amtmann ſich bewogen fühlte, einen an⸗ dern Ton anzuſtimmen und grad' aus zu gehen.
„Mir ſagen die Bedingungen nicht zu, Herr Baron, die Ihr Ge⸗ ſchäftsträger im letzten Briefe gemacht hat,“ ſagte er, ehrlich in das zorn⸗ flammende Geſicht des bleichen Barons ſchauend.—„Was haben Sie denn für Klauſeln gemacht, Wappler?“ fuhr dieſer den beweglichen Wapp⸗ ler an.—„Ich wüßte nicht—“ entgegnete Wappler ſehr gleichgültig.
Der Amtmann nahm einen Brief aus dem Schreibſchrank, entfaltete ihn und legte ihn dem Baron vor.„Sehen Sie ſelbſt, Herr Baron. Iſt das in der Ordnung, daß Sie mir als Kaufbedingung nachträglich ſupponiren, nach Vollziehung des Contractes ſofort die Macht zu haben, über alles zu beſtimmen, was zum Gute gehört? Das iſt nicht Mode, meine Herren. Bis zur Uebergabe bleibe ich Herr im Hauſe und Herr über jeden Strohhalm, der in den Ställen liegt.“— Wappler lachte, daß ihm die Thränen aus den Augen kamen und ſchrie:„J man nicht!“
„Erlauben Sie, mein Herr Amtmann,“ ſprach der Baron mit ſanf⸗ tem, beſchwichtendem Tone,„was hätten wir wohl für eine Garantie, daß nach kurzem— und noch ſo kurzem Zeitraume noch alles ſo vor⸗
—
—* 1 3 w.


