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Malern r Kunſt”
Von Johannes Falke. 475
welche ihre zeitlichen Güter gerne erweitern wollen, bei E. Kurf. Durchl. ſich manchmal fleißig bemühen, warum ſollte nicht auch um dasjenige, was zur Fortſetzung meiner erlernten Kunſt und anderen Tugenden mir dienlichen iſt, ich mich mehr als einmal unterthänigſt bewerben?— E. Kurf. Durchl. erinnere ich auch dieſes unterthänigſt, daß wenn ja je⸗ mand aus vermeinter guter Affection bei C. Kurf. Durchl. mir verhinder⸗ lich erſcheinen wollte, dieſelbe mein Gemüth keineswegs befriedigen, ſon⸗ dern meine wohl disponirte Gedanken mehr perturbiren und um die Zeit, darinnen ich wohl mehr als einmal dergleichen nützliche Reiſe thun kön⸗ nen, mich ſchändlichen bringen helſen. Thue mich doch endlich C. Kurf. Durchl. hohen Discretion gänzlichen untergeben, mit unterthänigſter Er⸗ klärung, daß Deroſelben Willen ich für Gottes Willen hierinnen aufneh⸗ men und erkennen wolle, und wie ich anfangs nicht etwa aus Leichtſinnigkeit um einiger Luſt oder Spazierengehens willen, ſondern aus Antrieb ver⸗ hoffentlich eines beſſeren Geiſtes auf dieſe ſtarken Gedanken gerathen bin; ſo will ich hoffen, daß Gott der Allmächtige E. Kurf. Durchl. Herz ſerner zu dieſem meinen Fürhaben nicht allerdings übel disponiren und lenken werde, darum ich die göttliche Allmacht inmittelſt anrufen und mich zu bishero gepflogenen Kurf. Gnaden in tiefſter Demuth empfehlen thue ꝛc.“
Daß er nur ſeiner Kunſt wegen dieſe Reiſe gewünſcht und unter⸗ nommen hatte und es auf derſelben ſtets ſein Hauptbeſtreben blieb, alles was zur Beſſerung ſeiner Kapelle und der muſtkaliſchen Verhältniſſe in Dresden dienlich ſein könne, zu merken und wenn möglich zu gewinnen, beweiſen ſeine auf dieſer Reiſe geſchriebenen Briefe. So ſchrieb er im November 1628 aus Venedig:„Ich hoffe nochmals, daß mir Gottes Hülfe dieſe meine Reiſe zu fernerer Erfahrung in meiner zwar geringen Pro⸗ feſſion in vielen Stücken merklich dienlich ſein ſoll. Ueber dieſes ſo hab' ich auch Urſach mich unterthänigſt zu bedanken, daß E. Kurf. Durchl. nichts minder in meinem Abweſen meiner aufgerichteten Beſoldung den Lauf gnädigſt bewilligt haben. Weil aber dieſes mein Fürhaben auf meine Unkoſten allein nach Nothdurft zu vollbringen, mir ſehr ſchwer und mühſam fallen wird, in Betracht, daß allbereit der Hereinweg, wel⸗ cher in die zehende Woche gewähret, mich ein ziemliches geſtanden hat, auch ſonſt zu Erkaufung vieler neuer ſchöner muſikaliſchen Sachen ein Mehreres von Nöthen ſein will, inmaſſen ich denn verſpüren thue, daß von der Zeit an, da ich hiebevor das erſte Mal dieſer Oerter geweſen


