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Von J. F. Retland. 479
Brief vom 14. Juni 1819 hätte den Platz zwiſchen den beiden Briefen von Heinrich Voß, datirt Heidelberg, Juni(ohne Tag) 1819, und vom 27. September 1819 einzunehmen.— Im Sommer 1819 machte J. P. einen Ausflug nach Stuttgart, wo er am 7. Juni eintraf und wo, wie ſein Neffe Spazier darüber berichtet, die Aufnahme zwar eine weniger allgemeine und glänzende geweſen iſt, als ſie ihm in Heidelberg bereitet worden war, wo er aber gleichwohl„viele Verehrer“ gefunden hat, und wo insbeſondere der Herzog Wilhelm von Württemberg und ſeine geiſt⸗ reiche Gemahlin viel dazu beigetragen haben, ihm die Tage ſeines Auf⸗ enthalts zu verſchönern.
Auf die im Briefe genannten Perſönlichkeiten übergehend, begegnen wir zunächſt dem Namen Jung. In J. P's. Biographie erwähnt Ernſt Förſter, daß Jung, ein wenig bekannter, aber ſehr achtenswerther Mann, in Mainz als Hofrath gelebt habe und unſerem Dichter ſehr werth ge⸗ worden ſei. Der als dienſtfertig geſchilderte Joh. Chriſtoph Friedrich Haug, geboren den 19. März 1761 zu Niederſtolzingen in Württemberg, geſtorben als Hofrath und Bibliothekar zu Stuttgart den 30. Jänner 1829, war der bekannte heitere Lieder⸗ und Epigrammendichter. Der nicht minder allgemein gekannte Dichter Friedr. v. Matthiſſon', geboren den 23. Jänner 1761 zu Hohendodeleben bei Magdeburg, war geheimer Le⸗ gationsrath und Oberbibliothekar zu Stuttgart; er ſtarb zu Wörlitz den 12. Dezember 1831. Guſtav Reinbeck, geboren zu Berlin den 11. Ok⸗ tober 1766, im Jahre 1794 Lehrer der deutſchen Sprache in Petersburg, kam ſpäter 1805 nach Weimar und 1807 nach Mannheim; zum Profeſſor nach Stuttgart im Jahr 1811 berufen, lebte er alldort als Hofrath bis zu ſeinem am 1. Jänner 1849 erfolgten Tode. Sein Haus und ſein Familienkreis war es ganz beſonders, in welchem ſich J. P. ſo recht nach ſeinem Sinne heimiſch fühlte. Joh. Friedr. Freiherr von Cotta, einer der kenntnißreichſten und um die deutſche Litteratur hochverdienten Buch⸗ händler, der Freund der hervorragendſten Zeitgenoſſen, wurde zu Stutt⸗ gart am 27. April 1764 geboren und ſchloß ſeine ehrenvolle Laufbahn die auch mit Erfolg auf das politiſche Gebiet ſich erſtreckte, am 29. De⸗ zember 1832.
Noch bleibt anzudeuten, welcher Sophie der Dichter in ſeinem Briefe gedacht habe. Es gab eine Trägerin dieſes Namens, deren Bild ſich faſt zu tief in Jean Paul's Herz gegraben hat; und da Förſter in der Bio⸗


