Jahrgang 
2 (1862)
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4 Am Ziel.

wichtige Vorlage beſchäftigt, machte mir der Baron den Vorſchlag, ihn zu begleiten, um den Meinigen eine Ueberraſchung zu bereiten. Ich hatte keine Ahnung, wie traurig ich durch deine Krankheit überraſcht werden ſollte! Nun gehe ich aber auch nicht eher von dir, als bis du ganz ge⸗ neſen biſt und werde jetzt dein Krankenwärter ſein. Deinem bleichen An⸗ tlitz, theure Frau, ſehe ich die vielen durchwachten Nächte an und wie nothwendig dir einige Ruhe iſt. Lege dich alſo zu Bette und überlaſſe mir die Pflege unſres Lieblings; er ſoll in meinen Armen eben ſo ſanft ruhen wie in den deinigen. Und die Mutter liebreich von dem Bette wegziehend, ſetzte ſich der Pfarrer an dasſelbe und hatte bald die freudige Beruhigung, ſeinen Arwed wieder einſchlafen zu ſehen.

Als am andern Morgen der Arzt erſchien, fand er den Kranken viel beſſer und faſt ganz ohne Fieber, ſo daß er alle Gefahr für beſeitigt er⸗ klärte und nur Schonung und Ruhe empfahl, um einen Rückfall zu ver⸗ hüten, der auch glücklicherweiſe ſich nicht einſtellte. Arweds Jugendkraft beſiegte die Krankheit bald ganz; die Pflege der Eltern und der Aufent⸗ halt in der friſchen Seeluft förderten die Geneſung ſchnell, aber es blieb noch immer eine körperliche Ermattung und in Folge derſelben eine gei⸗ ſtige Verſtimmung bei ihm zurück, welche die Eltern ſehr beſorgt machte, da ihr Sohn ſich bisher ſowohl durch Körperſtärke als durch ein fröh⸗ liches Gemüth auszeichnete und ſonſt mit voller Jugendfriſche in das vor ihm noch unerſchloſſene Leben mit ſeinen ihm unbekannten Mühen und Kämpfen geblickt hatte. Der Arzt, deßhalb befragt, verordnete den Ge⸗ brauch einer Brunnenkur und rieth dazu das nahe Ramlöſa an, deſſen heilkräftiger Sauerbrunnen auf Arwed ſehr günſtig einwirken, ſowie die daſelbſt zahlreich verſammelte Badegeſellſchaft ihn angenehm zerſtreuen würde. Auch konnte in dieſer Nähe die Mutter ihn öfters beſuchen, wenn, was geſchehn mußte, der Pfarrer nach Stockholm zurückkehren würde. Auf dieſe Weiſe wurden alle Theile zufriedengeſtellt und die nö⸗ thigen Vorbereitungen zu Arweds Aufenthalt in Ramlöſa getroffen.

An einem ſchönen, heiteren Auguſtmorgen trat Arwed ſeine kleine Badereiſe an. Der Weg bis Helſingborg ging dicht am Strande des Meeres hin; nachdem das Städtchen paſſirt war, wand er ſich an dem alten Thurme vor der Stadt vorbei mehr aufwärts durch einige freund⸗ liche Dörfer, bis man nach dem hübſchen Helſa gelangte, welches, eben⸗ falls eine heilkräftige Quelle beſitzend, auch als Badeort beſucht wird. Noch eine halbe Stunde weiter und Arweds leichter Wagen erreichte auf

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