Von Arnold Schloenbach. 473 Puun mit vollſter Genehmigung die Mlle. Jagemann; ja es iſt der Herzogin ein Vortheil ſehr ſchmeichelhafter Gedanke, wenn ſte von dem Herrn Geheimen⸗Rath Sorg⸗ von Dalberg würdig gefunden wird, der dortigen Schaubühne einyerleibt chwerliih zu werden.— Verzeihung der Eile— bald mehr. eitragen Weimar, den 15. October 92. Ganz der Ihrige. ſchribe! Einſiedel. nkbarkei der iſt Nr. 5. t meiner Beck an Dalberg. Uebrigen e, halt Ew. Excellenz! brunge⸗ In Ihrem gütigen Schreiben vom 10. dieſes äußerten Hochdieſelben nützlich Folgendes in Betreff der j. Jagemann:„Ich engagire Dms. Jagemann das
„erſte Jahr mit 300 fl. Gehalt, gebe ihr das zweite Jahr 400 fl. und „belohne ihren(zu hoffenden) Fleiß mit ein Gratifikation von 12 Dukaten, „Sber 1793 und ebenſo 8ber 1794.“
Dieſes habe ich wörtlich der Herzogin Amalia durch Hrn. von Ein⸗
t Ihren weil es
lcher ich
ſtedel und den Vater gemeldet. Auf dieſes beziehen ſich die Antworten
jener
beider; ich darf mit allem möglichen Rechte aus Vollmacht des Vaters (wie ſein Brief enthält) einen Contract unterzeichnen, welcher wörtlich obige Punkte enthält; aber auf längere Zeit und veränderte Bedingungen erlaubt mir die Pünktlichkeit und Pflicht nicht. Auch erlauben mir Ew. Er⸗ cellenz zu bemerken: daß die erhöhte Summe von 400 fl. im er ſten Jahr ohne 12 D. Grat. durch die nicht erhöhte des 2. Jahres— ohne 12 D. Gratification im Durchſchnitt verringert wird. Denn— dieſe 12 D.
ühren. 1. 20. 4. f
1 ic Gratif. wird ſie ſo gewiß verdienen! als die Ehre— und die ſehr edle herzlich 3 8 d 27. 3 3 4— Belohnung— meiner Frau— ſehr thätig wirken werden. Ich erſuche doch 5— 8 2.— hu demnach Ew. Crcellenz ganz gehorſamſt, Ihre erſten Bedingungen noch bei⸗ irdigen
zubehalten, welche ſo vielen— Dank und Zufriedenheit hervorbrachten, und welche ich mit beſtem Gewiſſen, im Namen des Vaters— als Pflegvater der j. J. unterzeichnen kann.
ͤ— Mit großer Verehrung
utſich, Ew. Excellenz
erxol⸗ Von Haus, ganz gehorſamſter Diener Studt den 21. Octobris 1792. Beck.
gſtens——
erläßt


