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Von Corvin. 467 t chneller— wir trugen Mützen— in dichten Kolonnen ſich anſchicken, vor ihnen Linie von liegende Höhen mit Sturm zu nehmen. Wir befanden uns im Rücken der ang, und feindlichen Linie. Ich lief ſogleich zu S. zurück und veranlaßte ihn, mit mir noch gat vereinigt vorzurücken. Ohne Signale lösten wir faſt unſere ganze Mann⸗ fſichtigen. ſchaft in eine lange Tirailleurlinie auf und unſere Signaliſten— S. hatte eneral oft zufällig zwei bei ſich, ich einen— blieſen mit aller Macht„Avanciren“ und Gebüſch bald darauf„Schießt ihn todt“. Das unerwartete lebhafte Feuer in ſeinem unſchuldig Rücken veranlaßte den Feind zu einer ſchleunigen Seitenbewegung, die ihn ohne daß in eine ſo mißliche Lage brachte, daß dadurch das Manöyer ſogleich entſchie⸗ transport den und„Sammeln“ geblaſen wurde.
Als unſere Tirailleurs in der ſchönſten Ordnung aus dem Walde ins Freie rückten, kam General von Schütz in voller Carriere und ſchrie ſchon von weitem:„Wer kommandirt hier? Wer kommandirt hier?“— S., der ein Ungewitter fürchtete, verzog ſich, und da ich dem General zunächſt war und es auch für billig hielt, die muthmaßliche Naſe in Empfang zu nehmen, da ich S. verführt hatte, ſo trat ich denn ſehr demüthig heran und ſagte: „Ich, Herr General!“— Man denke ſich meine freudige Ueberraſchung, als er ganz außer ſich vor Freude rief:„Nein, das iſt ganz ausgezeichnet!
gelungen, var er ein
ers. Der im Faͤde gegen den illeurzuge illons zu
zund das Kommen Sie her, meine Herren Stabsoffiziere, ſehen Sie, das nenne ich in
den Geiſt des Manövers eingehen“ u. ſ. w. Er wollte auch von ſeinem Lobe nichts ſchenken, als ich ihm ganz ehrlich den Zuſammenhang erzählte. Seitdem holte er mich nicht ſelten ab, wenn es einen beſondern Auftrag galt, und einmal mußte ich ſogar eine Abtheilung vom andern Regiment führen, obwohl ich noch einer der„allerjüngſten“ Herren war.
Unſere beiden Offizierkorps— das des 35. und 36. Regiments—
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den b wenden ſ U— 8 5 7 3. 4 var waren aus ſehr verſchiedenen Elementen zuſammengeſetzt. Sämmtliche Pre⸗ lbeilt wa... 7.——. 2 7 tt mier⸗Lieutenants und noch eine ziemliche Anzahl der Seconde⸗Lieutenants ert hatte⸗ 3 5 nert M
hatten den Freiheitskrieg mitgemacht und mehrere von ihnen trugen das eiſerne Kreuz, welches auch noch auf der Bruſt mancher Feldwebel und Unteroffiziere zu ſehen war. Hinter dieſen Offizieren folgte im Alter eine andere Klaſſe, die ſich von dem Ende des Kriegs herſchrieb, als man eben her vel⸗
ſichet— nicht Zeit hatte genau zu prüfen, ob ſie die zum Offizier erforderliche wiſſen⸗ ſchaftliche Bildung beſaßen, und an ſie ſchloß ſich eine Anzahl anderer, welche
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früher in den Contingenten kleiner deutſcher Fürſten gedient hatten und nach
Reduction der Armeen in die preußiſche aufgenommen worden waren. Die biſch g
lonn⸗ Offiziere, welche auf ſie folgten, waren ſchon zum Theil im Kadettenkorps
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