end über nieles geachtet Larmes, in dem mbefrie⸗
e. No⸗ terſche gerfaſſer Jreund
um No⸗
eit ent⸗ er erſte itwillig
ent⸗
ſagen: eichnete und deſ⸗
und läßt
nicht
z“ den erfaſſe ſchaffen dmung: ptſache zühlte vir nur flichten an, unl dieſen
ſondem
—
1 4 4 5
Fr. Friedrich, Kriegsbilder. Jena. Deiſtung. 1860. Gut erzählte, meiſt luſtige Schnurren und Anekdoten aus dem Soldatenleben, anſpruchslos dem Publikum zur Unterhaltung dar⸗ geboten und daher eines Erfolges auch ziemlich ſicher. Es ſind ein paar Stück⸗ lein dazwiſchen, die, wenn ſie ein wenig knapper gehalten wären, in ihrer Art vollendet ſein würden, z. B. die Pferde⸗ auswahl, der Marketenderich. Weniger haben uns die ernſten Stücke angeſpro⸗ chen; immerhin aber können wir das Büchlein freundlich empfehlen.
Synnöve Solbakken, von Björn⸗ ſtjerne Björnſon. A. d. Norwegi⸗ ſchen überſetzt v. O. Lübbert. Mit einem Gloſſar. Bergen und Hamburg. G. Niemeyer. 1859. Eine norwegi⸗ ſche Dorfgeſchichte, die wir als Ueber⸗ ſetzung, nur kurz erwähnen können. Intereſſant iſt das Buch freilich, aber nur als Curioſum; Geſchmack können wir ihm nicht abgewinnen. Wir ver⸗ mögen uns nicht zu jener Anſchauung zu erheben, die alles ſchön findet, was fremde Nationen bei ſich daheim für ſchön halten. Wir ſehn leider ſtets mit deutſchen Augen und ſagen: ganz abge⸗ ſehn von dem, was in dieſer Geſchichte norwegiſch, iſt das Buch etwa ſo ge⸗ ſchrieben, wie es bei uns vor hundert Jahren geſchehn wäre, wenn man da— mals eine Dorfgeſchichte verſucht hätte.
Iſabelle Braun, Durch Leid zu Freud. Erzählungen. Stuttgart. Scheitlin. 1860. Sechs Geſchichten, anſpruchslos gehalten, gut geſchrieben, in jeder Weiſe einfach und faſt alle an⸗ ſprechend. Etwas Bedeutendes finden wir nicht, aber das ſoll uns auch gar
V
nicht geboten werden. Wir heben die erſte Geſchichte: Arm und reich— und die letzte: Der Schreiber— hervor, welche uns zu beweiſen ſcheinen, daß die Verfaſſerin, wenn ſie redlich weiter ſtrebt, ſicher immer Erfreulicheres lei⸗ ſten wird.
Menk⸗Dittmarſch, Illuſtrir⸗ ter Kalender und Novellen⸗Al⸗ manach 1860. Wien. Typogr. Litterar. artiſt. Anſtalt von Zamarski und Dittmarſch. Einer der vielen Volks⸗ kalender, dieſer mit Beiträgen öſterrei⸗ chiſcher Schriftſteller, über die wir nur zu ſagen wiſſen: ſie ſind gut gemeint. Als ſehr ſchwach müſſen wir die Erzäh⸗ lung: Die Hütte am Strande— nen⸗ nen; als recht anziehend die Novelle: Der Bilwitz.— Dagegen können wir die beigegebene Prämie, ein Farbendruck⸗ bild—„die Erwartung am Geſtade“ als vorzüglich rühmen. Wir erinnern uns nicht, in dieſer Weiſe etwas Ge⸗ lungeneres geſehen zu haben.
W. Bachmann, Kerkerwonne. Berlin. Decker. 1859. Das iſt ein „hiſtoriſcher Roman“ aus dem Anfang des vorigen Jahrhunderts. Der Schau⸗ platz iſt Polen, und zwar zum größten Theil Krotoſchin und die Hefhaltung des Wojewoden Potocki, der Held Adolf von Schmiegel. Es iſt ein reiches, hie und da wildes Stück Leben, das der Verfaſſer vor uns aufrollt, ein Gemälde, das uns zwar häufig fremd genug er⸗ ſcheint, dem wir aber überall zugeſtehn müſſen, daß es, auf eine genaue Kennt⸗ niß jener Zeiten und Zuſtände gegründet, die Wahrheit und das Leben wiedergibt. Das Buch iſt hie und da ein wenig ſkizzenhaft geſchrieben, enthält aber trotz⸗


