ügen, bis eſes Kerns Buch leſen, ſtei willen, jeſer Geiſt, und friſch der Dar⸗ Zeichnung, nor! Und ſelbſt wil⸗ vährt, was zen ſpricht, uch iſt ſo heiter, ſo ebenswür⸗ icht einen chten, die vielleicht ſſchen das Verfäſſer ſſcher Ori⸗ . Prag. . Bd. 48. berflöte. z auf dem girklichkit erkeit uld ener Leben rhunderts mit gutan oöben. I lunng zehn uns bor⸗ vor uns zellung ul lich bxß her wenn en beſe
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Malerin von Dresden. Das Büch⸗ lein iſt gewiſſermaßen eine Fortſetzung der früheren Erzählung: Die Tochter des Wilddiebs.— Dies Mädchen iſt jetzt nach Dresden gelangt und hat ſich, fern von dem Elend ihrer Jugend, zu einer hohen Stufe der Sittlichkeit und Ehrbarkeit hinaufgearbeitet. Die Ge⸗ ſchichte iſt durchgängig zu loben und hat uns viel Freude gemacht. Der Verfaſſer erhebt ſich ſelbſt zu einem immer beſſern Erzähler.— Bd. 24. Edmund Hoe⸗ fer, Vergangene Tage. Das Buch enthält drei Geſchichten des Verfaſſers. Die Leſer werden es begreiflich finden, wenn wir uns an dieſer Stelle auf die einfache Anzeige des Bändchens beſchrän⸗ ken.— Jahrgang 15, 1860. Bd. 1. Johannes Scherr, Roſi Zurflüh. Das iſt wieder eine treffliche Geſchichte, ein würdiger Beginn des neuen Jahr⸗ gangs. Wir finden in dieſer kurzen Erzählung aus der Schweiz vieles von dem wieder, was wir früher an dem Verfaſſer gerühmt— eine treffliche Darſtellung, ergreifende und anmuthige Schilderungen, ſcharfe Charakterzeich⸗ nung, und, wenn wir ſo ſagen ſollen, eine Ergründung des menſchlichen Her⸗ zens, wie wir es bei wenig Autoren in gleicher Weiſe finden. Hieronymus Lorm, Intimes Leben. Prag. Kober u. Markgraf. 1860. Das Buch enthält drei Novel⸗ letten aus dem gegenwärtigen— ſagen wir: Geſellſchaftsleben. Denn ein ſol⸗ ches tritt auch in der dritten hervor, obgleich der Held derſelben ein einfacher Schiffer iſt. Das Buch enthält manches Gute und eignet ſich zu einer leichten Unterhaltung. Alle drei Erzählungen
III
bieten uns treffliche Züge, im Ganzen aber vermiſſen wir, was wir auch ſchon an andern Büchern des Verf. auszuſetzen fanden, eine gleichmäßige Ausarbeitung, und außerdem finden wir in der Dar⸗ ſtellung und Schilderung etwas„kava⸗ liermäßig Legeres,“ das wir ebenſo wenig billigen, wie die Luſt an unnöthigen Fremdwörtern. Als beſte heben wir die dritte Geſchichte: Hol über!— hervor, die augenſcheinlich auch mit größerer Liebe geſchrieben iſt.
Uffo Horn, Bunte Kieſel. Prag. Kober u. Markgraf. 1859. Der be⸗ kannte und mit Recht beliebte Verfaſſer bietet uns hier fünf kleine Arbeiten, die anſpruchslos und einfach, ſich vortreff⸗ lich erzählt und angenehm unterhaltend zeigen. Wir können ſie dem Publikum beſtens empfehlen.
Leopold Kompert, Neue Ge⸗ ſchichten aus dem Ghetto. 2 Bde. Prag. Kober u. Markgraf. 1860. Das iſt wiederum ein Buch, das unſern vollen Beifall errungen hat und bei dem Publikum die wärmſte Aufnahme ver⸗ dient. Der Verfaſſer erhebt ſich als Erzähler in den ſieben Geſchichten zu einer hohen Stufe. Alle enthalten des Gelungenen viel und bieten uns hie und da ſo Treffliches, wie wir es nicht häufig finden. Die Schweizerin, der Min, die Prinzeſſin— ſind Geſchichten, die wir unbedenklich dem beſten zur Seite ſtellen, was in dieſer Art geſchrieben wurde. S haben einen warmen Dank für
s8 Buch.
Tevin Schücking, Der Held der Zukunft.— Aus den Tagen der großen Kaiſerin. Prag. Kober u. Markgraf. 1859. Beide Bücher,


