ſo 2ublreicher ſo zahlreicher Tieneſ 2pigop Siegel zeigen
icht in Geräth
gen tragen Kaſtelle, z Kaſtell, doch
ng des alten
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Von Johannes Falke.
von Dunwich und Dover; dieſes letztere, aus der Mitte des 13ten Jahr⸗ hunderts, zeigt auf den von zierlichen Säulen und Rundbögen getragenen Kaſtellen vorne einen ſignaliſtrenden Trompeter, hinten das Stadtbanner, das Steuerruder fällt nach ſeitwärts. Anders das Siegel von Damme. Sein Schiff hat den bei den Niederländern noch vorherrſchenden, weitbauchi⸗ gen und kurzen Rumpf, den vorn und hinten die faſt im rechten Winkel auf⸗ ſtrebenden Schnabelbalken befeſtigen, und das Steuerruder, wie die übrigen Siegel aus dem Ende des 13ten Jahrhunderts, am hintern Schnabelbalken; Vorder⸗ und Hinterſteven tragen freiſtehende Kaſtelle mit gothiſchem Orna⸗ ment und dem Banner der Stadt. Das Schiff im Siegel von Poole zeigt Kaſtelle von feſter und breiter Anlage, gleichfalls gothiſch verziert, denen die hohen Schnäbel als ſichere Widerlage dienen. Jene gräflichen Siegel endlich, aus dem 14ten Jahrhundert, zeigen einen ungemein feſten, gedrungenen Schiffsrumpf, der mit den beiden Kaſtellen einen Körper bildet; unmittelbar unter den Kaſtellen, die ſich dann in breiterer Fläche ausdehnen, ſchnüren kräftige Bänder den Bau zuſammen, ſo daß der ganze Schiffskörper nicht unähnlich einer Säule iſt, die halbkreisförmig gebogen Kopf und Baſis zu gleichen Kapitälen erweitert.— Jedes der beſchriebenen Schiffe trägt auf oder unmittelbar unter der Maſtſpitze einen ſchon voll entwickelten, runden oder viereckigen Korb, der dieſelbe Verzierung zeigt, wie die Kaſtelle des Schiffes, das er krönt.
Eine weitere Abbildung der Beſchreibung des alten Englands zeigt uns aus der Zeit der Kreuzzüge einen lebhaften Kampf zwiſchen zwei barken⸗ ähnlichen Schiffen. Das eine iſt mit dem in Form einer ſtumpfen Senſe gebildeten Haken geentert, ein Theil der Mannſchaft des andern dringt hin⸗ über und kämpft mit Hammer, Beil, Schwert und Speer, während die Zurückbleibenden mit Armbruſt und Schleuder das geenterte Schiff be⸗ ſchießen. Ein anderes, ein Ruderſchiff, unter dem aufgeſchweiften Schnabel noch mit einer langen geraden Spitze bewaffnet, wird von angezogenen Rudern zum Angriff vorwärts getrieben; die ganze Mannſchaft, auch die Rudernden, tragen Kettenpanzer und die bezeichneten Waffen; neben dem Steuermann ſteht, wie das jütländiſche Geſetz es will, der kämpfende Bo⸗ genſchütze.— Ein ſpäterer Teppich des Tapiſſerienwerkes von Jubinal ſtellt aus den Kriegen der Engländer und Franzoſen, aus dem 15ten Jahrhun⸗ dert, die Berennung einer Stadt durch eine Kriegsflotte dar. Die Schiffe ſind kurz und breit, haben Vorder⸗ und Hintertheil kaſtellartig erhöht und


