Jahrgang 
4 (1857)
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Von Arthur Schott. 473

Jetzt war es am Kaiſer, ſein öffentlich gegebenes Wort zu halten, und er verlobte ſeine leibliche Tochter mit dem fremden Bauernknecht, den ſte heute das erſtemal ſahen. Der machte natürlich keine Einwendung gegen ein ſolches Glück und ließ es geſchehen, daß er der Mann der Prinzeſſin und des Kaiſers Eidam wurde, nach deſſen Tode er auch deſſen Krone und Zepter erbte.

Somit ſchließt dieſe merkwürdige Geſchichte, welche ich, wie ich ſie gehört, wieder erzählte.

Anmerkung.

¹) Auch unter den Walachen herrſcht noch jetzt hin und wider der Gebrauch, ſich gegenſeitig feierlichſt in der Kirche zu verbrüdern und einen Bund zu ſchließen, der für die Verbundenen mindeſtens ſo heilig iſt, wie die Ehe.

Ein ſolches Bündniß wird übrigens nicht nur zu Zweien geſchloſſen, ſondern von mehreren, oft bis Zwölfen zuſammen eingegangen. Auch das Geſchlecht macht dabei keinen Unterſchied, und es tritt dann eine ſolche Verwandtſchaft ein, daß z. B. ein Bundesbruder ſeine Bundesſchweſter nicht heirathen darf.

In dem Dorfe Jäm, in welchem ich mehrere Jahre im Banate lebte, wurde trotz des kirchlichen Verbots dagegen erſt vor etwa 7 oder 8 Jahren ein ſolcher Bund von 8 9 Perſonen geſchloſſen, wobei zwei Frauenzimmer waren.

Die Geiſtlichkeit, welche gehalten iſt, ſtreng dagegen zu eifern, ſcheint noch immer nicht Strenge genug zu haben,, und ſo kommt es, daß noch hin und wider ſolche Kreuzbrüderſchaften in der Kirche eben durch Geiſtliche eingeſegnet werden.

Ein ſolches Verhältniß verlangt von den Kreuz⸗ oder Bundes⸗Brüdern die innigſte wahre Freundſchaft, welche in Nothfällen fordert, daß eins dem andern mit ſeinem letzten Hab' und Gut beiſtehe und ſelbſt in dringenden Fällen das Leben opfert.