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Heger in der ründel
Die nſtliche rtiefen
ob der das für hauſſe,
Hführte
Von Elfried von Taura. 19
„Ihr hättet beſſer gethan, die Sache für Euch abzumachen,“ ſagte ich zum Heger, als wir vom Amt gingen,„weiß der Meier Hannes von der Geſchichte?“—„Wie ich zur Arretur gehen wollte,“ verſetzte der Heger, „kam er gerade gefahren, um meine Frauensleut zu einer Plaiſirreiſe nach Prag abzuholen. Da hab' ich ihm geſagt, was im Werke ſei.“—„Und was meinte er?“ fragte ich.—„Was ſollt' er meinen?“ erwiderte der Heger;„er meinte: wer nicht hört, muß fühlen!“
„Ich wußte nicht, was ich denken ſollte, der Ausdruck klang nicht nach Gewiſſensangſt.—„Und der Meier iſt mit den Frauensleuten nach Prag gefahren?“ fragte ich wieder.—„Freilich!“ ſagte der Heger.— „Alſo iſt die Sache mit der Heirath in Ordnung?“—„Wenn ſie heim⸗
kommen, wird ſie in Ordnung ſein.“—„Aber was ſagte Eure Tochter,
als Ihr den Mundl arxretiren wolltet?“—„Bah! Die Weiber müſſen nicht alles wiſſen; ſie erfährt den Handel zeitig genug, wenn ſie Rothen⸗ gutswirthin iſt!“—„So, ſo!“ meinte ich,„aber Ihr hättet glimpflicher verfahren können, Heger; es wäre wohl für alle Theile beſſer.“—„Ich thu meine Pflicht, damit baſta!“ gab er unwirſch zur Antwort und wen⸗ dete mir den Rücken zu.
Gleich darauf kam die Babet athemlos gelaufen.„Wißt Ihr ſchon?“ rief ſie mir entgegen.—„Freilich!“ ſagte ich,„alles weiß ich— der arme Mundl! Und was wird das für ein Prozeß werden, wenn er verräth, was er gewollt hat, denn er wird natürlich nicht für einen Fiſchdieb gelten wollen!“—„Nichts ſoll er verrathen!“ entgegnete ſte,„ſo wahr ich ihn an dieſer Bruſt genährt habe; kein Wort ſoll er verrathen, wenn er noch nicht verhört iſt und ich zu ihm darf. Bringt mich nur gleich zu ihm.“
„Ich ging mit ihr; meiner Bitte öffnete ſich der Gewahrſam des armen Burſchen. Die Mutter flog an ſeinen Hals und eine Zeit lang hingen die beiden Menſchen ſchluchzend aneinander. Endlich machte ſich die Mutter los und ſprach:„Mundl, trag' dein Schickſal mit Geduld und be⸗ ſteh es wie ein Chriſt! Es bräche mir das Herz, wenn du einen weitern Fehltritt thäteſt, denn ich müßte mich der Schuld dazu anklagen. Ja, mein lieber Sohn, ich bin ſchuld an dem ganzen Unglück; als treue Mutter hätte ich dein junges Herz bewahren ſollen vor deinen Augen, ich hätte wiſſen ſollen, daß die Heger Marie nie dein Weib werden konnte, denn ich wußte, daß ihr Sinn nach Putz und Luſt und Herrſchaft ſtand von Jugend auf. Aber mich eitle Mutter kitzelte es, mir das ſchönſte Mädchen weit und breit
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