Jahrgang 
1 (1857)
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6. D

t iger Jah⸗ Anzte und ken ſteht tniſſen ge gten Tode roßmutter

regte als geftelt

dung der

ro Lehret ere Lehre

Im Jaht Wäl die Wel

höchſte Anerkennung verdient. Das Buch verdient nicht nur die Beachtung der alten Freunde und Bekannten, ſondern iſt geeignet in den weiteſten Kreiſen zu intereſſiren.

H. Maſius, Naturſtudien. Zweite Sammlung. Leipzig. F. Brand⸗ ſtetter. 1857. Einer Anpreiſung be⸗ darf dies treffliche Buch von uns nicht, es preist ſich ſelbſt, und zwar aufs höchſte an. Und wie groß die Theil⸗ nahme des Publikums iſt, zeigtder zweite, unveränd erte Abdruck, der ſchon in kurzer Zeit nach dem erſten Erſchei⸗ nen nothwendig ward. Wir finden das nicht nur natürlich, ſondern wir freuen uns auch von Herzen, daß einem Autor hier einmal die valle Anerkennung zu

8;

theil wird, die er im höchſten Maße verdient. Maſius hat ein Talent, wie es nicht oft gefunden werden dürfte. Mit dem Wiſſen und der Einſicht des forſchers vereinigt er die Anſchau⸗

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ung und Auffaſſung des

gibt ſeine Beobachtungen in angemeſ⸗

Natur

ichters, und

ſener, edler Sprache und Darſtellung wieder. Jedes der Bilder, das Buch in den vie gibt: Norddeutſche Ve Bilder aus der Thierwelt, undWenn der Herbſt kommt iſt für ſich ein kleines Meiſterſtück von wun⸗ derbarer Anſchaulichkeit, von zierlicher Abrundung. ſ Verfaſſer

wärmſt

.F. Eſchricht, das phy ſiſche Leben in populären Vo trägen darge

Jo ſtellt. Zweite Ausgabe, Berlin. Hirſch⸗

wald. 1857. Dem unſere kenn zeichnenden Drange nach allgemeiner Belehru den Inhalt der Natur

wiſſenſchaften kommt die vorliegende

Schrift des berühmten Verfaſſ

v

höchſt erfreulicher Weiſe entgegen. Nach⸗ dem uns die neueſte und keckſte Gebah⸗ rung des Materialismus mit der Kraft⸗ und Stoff-Lehre den Menſchen zum Pavian herabgeſetzt, Geiſt und Gott aus dem All geſtrichen und das ganze Sein und Werden in das blinde Spiel von Atomen aufgelöst, ſchildert die⸗ ſer wahrhaft wiſſenſchaftliche und ſitt⸗ liche Forſcher die Geſetze des Lebens der Organismen mit gerechter Würdi⸗ gung ſowohl der phyſikaliſchen Lehren als des Spiritualismus.

Außer des Verfaſſers Grundſätzen müſſen wir auch ſeiner Bearbeitung des

Stoffs die größte Anerkennung zollen; gleich entfernt von zindm den Kern des Wiſſens verbergenden Detailliren wie

von unfruchtbaren Abſraltionen ſchil⸗ dert er die Haupterſcheinungen des Le

bens in einem Gemälde mit feſter Zeich⸗ nung und präch igem Colorit; das Buch

ſ daS

iſt das Muſter einer populären Dar⸗

ſtellung. K Unſere Zeit Jahrbuch zum

Converſations⸗Lerikon. Erſtes Heft. Brockhaus. 1857. Dies neue nternehmen ſtellt ſich dem Proſpekte

nach die Aufgabe, in monatlichen Hef⸗ as Zeitleben, wie es ſich entwi ckelt, nach allen Seiten hin zur An⸗ ſchauung zu bringen, die bedeutenderen Stoffe weiter zu erörtern als das Con⸗

verſ.⸗Lexikon ſelbſt es vermag, und zu⸗

aleich M Aträge zu gleich Nachträge zu liefern. Es ſoll ſich beg nicht an die lexikaliſche Re

den, ſondern ſeine Artik

das Zeit⸗ und Tagesintereſſe ſie

heiſcht. Das erſte uns vorliegende

Heft eröffnet dies neue danker Unternehmer V

tüchtig

werthe

te mit gediegenen und in ten Artikeln.Die Kanaliſirung des