Jahrgang 
3 (1855)
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zu enträthſeln rgendämmern eigenthüm⸗

dem ich, Jo⸗ reichet habe, erwünſchte n: als habe beſchriben. r ſchwieriger Beiſpiel und meine Ve⸗ is geweſen, gglicher Ge⸗ nes eigenen zeichne. gerade vier⸗ da ging ich sglacis von Papa mit hetwas zu Amtspfleg⸗ it, meinenn auch hierin n, doch zog en und ah⸗ nccherchiret, rem Heile

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n die hohe er nicht zu canonicdm.

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Von Hermann Schmid. 35

lieber als das trockene Kirchenrecht. Dadurch kam es, daß ich näher mit ihm bekannt wurde und daß er mir hie und da in freundſchaftlichem Discours ſeine Anſichten und Reflexions mittheilte. Damals herrſchte an der hohen Schule ungemeines Leben und waren ungewöhnlich viele Studioſen zuſam⸗ mengekommen, denn Sr. churfürſtliche Durchlaucht, Carl Theodor von Pfalz⸗ baiern, hatte die Lehrfreiheit proclamiret, und lockte dieſes eine Menge des jungen Volkes von allen Seiten herbei.

Außer dem Studium und dem Hörſaal theilten ſich die Studenten in zwei Partieen. Die eine davon beſtand aus den Bürgerlichen; das war ein grober Schlag, führten alle mächtige eichene Stöcke, und waren bei jeder Occaſion bereit, davon Gebrauch zu machen. Ihre Zuſammenkünfte und Ge⸗ lage hielten ſie in der Schenke der alten Sprunnerin am Kreuzthor, und nannten ſich ſelbſt die eichene Compagnie. Die andere Partie hießen ſie ſpottweiſe die filigranene Compagnie, und gehörten dazu die jungen Edel⸗ leute und Söhne von Honoratioren, die nicht mit ihnen Gemeinſchaft haben wollten und eine Ehrenſache cavaliérement auszumachen wußten. Obwohlen ich nun meines Standes und Education halber zu den letzteren gehörte, war ich doch auch den Eichenen nicht fremd, und kam das daher, weil ich im Hauſe der alten Sprunnerin wohnte. Die hielt große Stücke auf mich, und hätte eher der ganzen Compagnie gekündet, als daß ſte mich aus dem Hauſe ziehen laſſen. Auch ich blieb gern, denn die Wohnung war angenehm, und die Cichenen ließen mich untribuliret, weil ſie die Sprunnerin und ihr obſtinates Weſen gar wohl kannten.

Einer war aber dennoch unter den Eichenen, der war mir feind, und ließ es bei keiner Gelegenheit an einem Anlaß zum Rencontre fehlen. Das war ein böſer und malitiöſer Menſch und der ärgſte Raufer von der Compagnie. Er hieß Winhard, war der Sohn eines Phyſtci aus dem Sulz⸗ bachiſchen und ſollte zum Arzten promoviret werden. Weil aber allgemein geſagt wurde, er habe ſchon manch Einem in der Holzerei den Reſt gegeben, hieß er überall der Knochenbrecher; freilich nur insgeheim, denn wer ihn ins Geſicht ſo genannt hätte, dem würde er durch die That bewieſen haben, daß er den Namen nicht mit Unrecht trug. Seine Feindſchaft gegen mich aber ſtammte daher, weil er die Tochter der alten Sprunnerin, die ſchöne Lene, in zärtliche Affection genommen, und da ſie ihn nicht erhöret, ſich ein⸗ gebildet, ich ſei ihm bei ſeiner Amour im Wege.

Dem war auch wirklich ſo, aber ganz gegen meinen Willen und noch

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