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Feierſtun
und ſich Liſſabon ſchief gegenüber in zwei tief einſchneidende Rias fortſetzt, welche zwei andere Häfen, Aldea Gallega und Cunha, bilden. Im Eingange iſt die Tiefe der Bai gegen 180 Fuß. Die Einfahrt des Tejo erſtreckt ſich oſt⸗ weſtlich, und hat wegen der vorliegenden Riffe und Sand⸗ bänke, welche der große und kleine Cachopo genannt wer⸗ den, zwei Eingänge. Der Haupteingang, Carreira da Alcagçava genannt, der eine halbe Seemeile breit, 60 bis 90 Fuß tief und eine Seemeile lang iſt, liegt zwiſchen bei⸗ den Cachopos; der zweite Eingang, o Corredor, im Nor⸗ den des erſten, iſt nur eine viertel Seemeile breit und kann wegen verborgener Klippen nur von kleineren Fahrzeugen und zur Zeit der Fluth paſſirt werden. Beide Eingänge werden durch die Forts S. Giäo, Forte d'Area, Torre de Beléèm, Torre de Sebaſtiäo oder Torre velha, und Torre⸗
Torre de
den. 1864. 309
de S. Laurenço auf dem großen Cachopo vertheidigt. Die Stadt Liſſabon ſelbſt iſt ganz ohne Vertheidigungs⸗An ſtalten, ohne Mauern und Thore, und geht durch die ehe maligen Vorſtädte Alcäntara, Belèm, Junqueira, Bem⸗ poſta ꝛc. allmälig in den breiten Gürtel von mehr als 6000 Landſitzen über, der mit zum Termo de Lisboa gehört.
Der Torre de Belem(ſiehe Bild) iſt ein merk⸗ würdiger dicker, ſchön verzierter, der Kloſterkirche von Be⸗ lém gegenüber liegender Thurm von arabiſcher Bauart, auf einer Sandbank im Tejo, mit zwei Batterien zur Verthei digung des Orts ſowohl als des Zugangs zur Hauptſtadt. An demſelben befindet ſich ein vortrefflicher Landungsplatz mit Werften, und auf dem Thurme ſelbſt, deu König Emanuel 1491 errichten ließ, ein Telegraph. 2.
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Belém.
Die römiſche grenzwehr oder ſogen. Ceufelsmauer im Rönigreich Württemberg.
„... Veteris cernis vestigia valli: Romana hos olim tenuit victoria campos. Wenn der Reiſende in Württemb g auf einſame⸗ erg auf einſe Fußpfade durch die Fluren und Wälder dder Peeinſeun wangen, Aalen und Gmünd, oder durch die dunkeln Tan⸗ nenforſten des„Welzheimer Waldes“ dahinwandelt, ſo wird er bald viele, in einer geraden Linie ſich hinziehende Er⸗
höhungen gewahr, die bei näherer Betrachtung ſich nicht als Schöpfungen der Natur, ſondern als Werk von Men⸗ ſchenhänden herausſtellen. Indeß halten dieſelben nicht überall die gleiche Höhe, Feſtigkeit und Beſtimmtheit der Form ein: ſie ſind an dem einen Punkte bald etwas höher, bald etwas niedriger als an dem andern, hie und da zei⸗ gen ſie ſich etwas verflacht, dem Verfalle nahe, mit dem ſie umgebenden Boden faſt ſchon verſchwimmend, anderswo F


