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Humoriſtiſches.
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Ihr Stern ging Ihnen in der That zur rechten Zeit auf. Hier meine Hand, Herr Bergwerksbeſitzer! Sie haben in dieſem Momente aufgehört, ein Ritter von Habenichts zu ſein und darum darf Ihnen jetzt— komm' her Hannchen— neben Ihrem Sterne auch noch das Sternbild der Jungfrau aufgehen!“
Die allgemeine Aufmerkſamkeit erhielt plötzlich wieder eine neue Richtung, da der Fremde auf einen Flurſchützen, der von dem Feuer angelockt eben herbeigekommen war, ſich mit aller Heftigkeit ſtürzte, indem er ausrief:„Das iſt der Dieb, der Räuber, der mich verfolgt hat!“
„Sind Sie auch da?“ entgegnete der Flur⸗ ſchütz gelaſſen.„Das iſt mir lieb, denn ſo werde ich endlich den Hut los, den Ihnen ohne Zweifel mein Hund davongetragen hat. Mit dieſem Hute lief ich Ihnen durch den ganzen Wald nach, ohne Sie einzuholen.“). 9₰
„Aber, was ſchrieen Sie denn fortwährend?“
„Gelt, Herr, das iſt Euer Hut! ſchrie ich. Und hier iſt auch das Geld, welches Sie verloren haben.“
Herr Stern machte ein langes Geſicht, als verdröße ihn faſt die unromantiſche Löſung.„Son⸗ derbar, höchſt ſonderbar!“ rief er.„Wenn Jemand dieß Alles beſchreiben wollte, ich meine, er fände keinen Glauben.“
Alt und Neu.
u und Neu— das ſind zwei Dinge, — Die ich jetzt mit Fleiß beſinge, Weil das Jahr bei ſeinem Schluß Dieſes Thema bringen muß.
„Alt und Neu ſind Gegenſüätze“, Sage ich, der Schuſter Schwätze; Neuer Durſt und alter Wein Können doch beiſammen ſein.
Alt und Neu ſind zwar Extreme, Doch hat, wenn ich recht vernehme, Alte Schulden, neues Geld Der und Jener auf der Welt.
Alt und Neu ſind ſehr verſchieden, Doch ſie leben oft im Frieden;
So ſteh'n auf der Prager Bruck Alt' und neue Meiſteſſtuck.
Alt und Neu, das kann ich ſagen, Thun ſich oft auch nicht vertragen; Alte Handſchrift, neuer Streit Machen große Zwiſtigkeit.
Altes Uebel, neue Schmerzen; Manchem geht es ſehr zu Herzen,
Daß er wegen Jahresſchluß
Seine Rechnung zahlen muß.
Alt' Quartier und neues Steigern; Ha! wer will es wohl verweigern, Daß dieß mancher Miethpartei Ein'germaßen unlieb ſei?
Alte Sitte, alte Tugend
Kennt nicht mehr die neue Jugend; Lernen will ſie gar nichts mehr,
Iſt viel lieber Kritiker.
Alte Reifröck ſind Maſchinen Wie die neuen Krinolinen; Ahltes Eiſen, neuer Putz,
Sind vereint zu Schutz und Trutz.
Alte Waare, neu' Reklamen Halten brüderlich zuſammen,
Wie man wohl in manchem Blatt G'legenheit zu ſehen hat.
Doch verſtumme, meine Ode! Poeſei iſt alte Mode; Ungereimtes will man nur Von der neuen Lit'ratur. N
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Räthſel.
Er iſt ein Zeichen von der Zeit, Wir werden nie von ihm befreit.
In China und der Mongolei Da treibet er ſein Weſen frei.
Er ſitzet mit im Sitzungsſaal; Der Michel hat ihn allzumal. Jurisprudenz und Medizin— Die hatten ihn, die haben ihn!


