Jahrgang 
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leuchten dieſe Johannisfeuer die Nacht nur ſo weit, daß Traum und Aberglauben doch auch noch ihr dämmeriges Eckchen be⸗ halten. Aber ſeht nur dieſe vergnügten Menſchen da!

Wirklich war das frohlichſte Leben in den Straßen der Stadt. An den Tiſchen ſaßen noch die Alten zechend; die Jugend tanzte um die Feuer mit Violenſträußchen in den Händen. Dazwiſchen erſcholl Jauchzen und Geſang.

Die wandelnden Freunde wurden überall ehrerbietig begrüßt. William fand an den Tiſchen Vettern, Bekannte, Jugendgenoſſen, die ihn jetzt hoch anſahen, ihm zutranken und ihn herzten. Man hatte ſo viel Erſtaunliches von ihm gehört, und fand ihn nun in der vornehmſten Ge⸗ ſellſchaft. Jetzt ſahen die Nachbarn recht lebhaft ein und flüſterten es einander zu, wie unpaſſend die alternde Anne für einen Mann ſei, der ſich unter dieſen Lady's ſo ſtatt⸗ lich ausnahm. So ward William unvermerkt von ſeiner Geſellſchaft getrennt. Dieſe eilte voraus in der Abſicht, den zurückkehrenden Dichter mit einer kleinen Feier zu überraſchen.

Endlich hatte William ſich losgeriſſen und eilte nicht ohne Wehmuth zurück, um Alicen, ehe ſie zu Bett gehen würde, noch eine gute Nacht zu wünſchen. Als er am Gartenhauſe anlangte, das im Widerſchein eines Johan⸗ nisfeuers leuchtete, trat ihm an der Hausthüre Aylford in wunderlichem Prieſtergewande entgegen, und führte ihn mit ſtummen Zeichen nach der Halle des Hauſes. Dieſe war mit hochſchwebenden Lichtern erhellt; eine Flamme brannte auf einem Altare und wirbelte Wohlgerüche um⸗ her. Zu beiden Seiten deſſelben ſtanden Lady Heminge mit William's Vater und Graf Southampton mit der

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