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und an den Seitenwegen lief auf einem ſanft abſchüſſigen, inwendig mit Blumen bepflanzten Walle hin,— ein aus Holz gezimmertes Werk, an welchem ſechs Fuß breite, auf hölzernen Pfeilern ruhende Bogen mit gleich breiten Zwiſchenräumen wechſelten. Ueber jedem Bogen war ein Thürmchen geräumig für einen Vogelbauer angebracht, und auf den Zwiſchenräumen der Bogen ſtanden vergol⸗ dete Figuren, die mit runden Stücken gefärbten Spiegel⸗ glaſes die Sonnenſtrahlen ſpielend auffingen. Der ſo ein⸗ gehegte eigentliche Garten hatte vorn einen ausgebreiteten Grasplatz, und lief in eine, außerhalb der Einfaſſung gelegene Heide aus. Durch bedeckte Gänge des Gras⸗ platzes gelangte man zu Seiten⸗Alleen, die oben gegen die Sonne, nebenher durch Hecken gegen die Winde ge⸗ ſchützt, zu bequemen Stellen führten, wo die weiten Bo⸗ gen der Einfaſſung Durchblicke ins Freie oder auf die Heide gewährten. Der innere Garten war einfacher und weniger gekünſtelt eingetheilt, als man es ſonſt in jener Zeit liebte. Man fand keine in Wachholder ausgeſchnit⸗ tene Figuren; nur niedere Hecken umhegten die Abthei⸗ lungen des Bodens; da und dort war eine hübſche Py⸗ ramide und hin und wieder eine Säule auf einem aus Holz gezimmerten Gerüſt angebracht. In der Mitte des Gartens, auf einem ziemlich hohen, runden Hügel, prangte ein Luſthäuschen, zu welchem aus den Seiten⸗Alleen breite bedeckte Gänge emporführten. Hinter dem Luſthauſe rauſchte ein Springquell, deſſen lebhafter Sprudel einen kleinen Teich ſpeiſte und erfriſchte.— Trat man aus dem Garten in die Heide, ſo glaubte man ſich in einer plöͤtz⸗ lichen Wildniß zu befinden; man trieb ſich in Gebüſchen
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