Jahrgang 
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ton, ob Eſſer nicht Anlaß gefunden, über ihn und Bacon mit der Monarchin zu reden.

Ich warf ihr einmal deinen Namen hin, Heinrich; ſie nahm ihn aber nicht auf. Euern Namen, Sir Francis, hielt ſie feſt, als ich ihr Eure Troſtloſigkeit, von Hofe, aus der Sonne der königlichen Gunſt, verbannt zu ſeln, ſchilderte. Ei, ſagte ſie, es war ihm ja ſo wohl im Mondſcheine der Volksgunſt, dem vorlauten Parlaments⸗ redner. Fürchtet er abnehmendes Licht? Sie rühmte dann Eure Talente und Eures Vaters Verdienſte. Wenn Ihr klug wäret, meinte ſie, und fortführet, wie in den letzten Sitzungen zu ſtimmen, ſo wollte ſie ſehen, was zu thun wäre.

Der Graf führte dieſe letzten Worte mit ſpöͤttiſchem Blick und einem leiſen Nachdrucke von Bitterkeit an. Ba⸗ con fühlte den darin liegenden Vorwurf des Wankelmuths und ſagte verlegen: Ich bekenne, daß meine Seele nach Ehre athmet, aber ich werde keine falſchen Wege gehen. Die Ehre ſchließt dreierlei in ſich: eine vortheilhafte Stel⸗ lung, um Gutes zu wirken, den Zutritt zu Königen und bedeutenden Perſonen, und endlich die Verbeſſerung eigener Glücksumſtände. Dieſe drei Richtungen ſind rechtſchaffen, denke ich, und wer ſie einſchlägt, verdient keinen Tadel, weil ſie ans rechte Ziel führen.

Southamptonhouſe hatte zur Entſchädigung für ſeine einſame Lage vor der Stadt den Vortheil eines ausge⸗ dehnten Gartens, der ſich, nach damaligem Geſchmack an⸗ gelegt, am Wege nach St.⸗Giles und bis an die Dorf⸗ flur hinzog. Die Einfaſſung deſſelben an dem Haupt⸗

Koenig, William Shakſpeare. II 2