Jahrgang 
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auf den Fußboden blickte, wo eben die drei hinabgeſtiegenen Fremden wandelten. Da duͤnkte ſie ſich denn erſt recht die Kaiſertochter zu ſein, die vom hohen Soͤller hinab nach dem niedern Ritter von hoher Schoͤnheit blickt. Ihre un⸗ vermerkt draͤngende Ungeduld brachte die An⸗ dern bald zum Wiederhinabſteigen. Beim Ein⸗ tritt in die Kirche lehnte ſich Angelika hinter einem der aus Halbſaͤulen und Saͤulchen zu⸗ ſammengewachſenen Pfeiler an die Bruſt Vero⸗ nika's und fluͤſterte ihr zu:

Siehſt Du dort meinen getraͤumten Ritter?

Eben blieb auch der junge Mann hinter den Seinigen zuruͤckblickend ſtehen und Veronika ward ganz verwirrt uͤber den ſo ploͤtzlich in Fleiſch und Blut getretenen Traum des Kindes, das wie zu einem Spaße laͤchelte und doch ſo bleich und zitternd da ſtand, als ob es in der ſuͤßeſten Angſt vergehen moͤchte.

Gott ſegne Dich und ſchuͤtze Dich, mein

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