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unbekuͤmmert um die Fremden, nach der Woͤl⸗ bung des Chors empor. Hinter ihrem Ruͤcken, mit verſtohlenem Gruße gegen Angelika entfernte ſich der junge Mann. Ein anmuthiges Maͤd⸗ chen, als Schweſter deſſelben nicht zu verkennen, und ein aͤlterer Mann von hoher Geſtalt und wahrhaft majeſtaͤtiſchem Kopf voll ſchneeweißer Locken folgten ihm.
Guſtav hatte ſich voraus uͤber die Conſtruc⸗ tion dieſes beruͤhmten Bauwerks unterrichtet und machte nun die Seinigen aufmerkſam auf die Saͤulenpfeiler, auf die Gewoͤlbe und ihre Gurten, auf die edlen Formen des Fenſterbaues, auf die kuͤnſtleriſche Verſchlingung der Galerie ſelbſt in die aufſtrebende Anordnung des Ganzen und dergleichen. Angelika hoͤrte jedoch ſehr un⸗ ruhig und ſo zerſtreut zu, daß ſie, als der Baron eben auf das Bild des Heilandes im myſtiſchen Ei aufmerkſam machte, das den Hoͤhe⸗ punkt des Chorgewoͤlbes bezeichnet, juſt hinunter


