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und lachend auch das Haus des Bürgermeiſters Jeden gleich von außen anſpricht, es iſt nur ein ſchwacher Vor⸗ ſchmack von dem häuslichen Glücke, der Wohnlichkeit und Behäbigkeit, welche dieſe weißen Außenwände umfangen. Tritt man in das Haus und geht über den kniſtern⸗ den Sand, ſo erblickt man links und rechts eine Thür und gerade aus eine Wanduhr, ein Bild der Ordnung und Pünktlichkeit, die Alles in dieſem Hauſe regelt.— Kommt mit mir in das Zimmer links, wo die Ausſicht nach dem Wirthshauſe jenſeit des Platzes und rechts nach der Kirche dem am Fenſter Sitzenden manche Unterhal⸗ tung gewährt. Am Fenſter ſtehen ſeltene Blumen, die den Sommer in dieſe Räume bannen ſollen;— unnöthige Mühe, wo der Lenz ſich auf Deine Stirn gelagert hat, Louiſe, liebliche Bewohnerin dieſes Gemaches! Es iſt die Tochter des Bürgermeiſters, welche dieſe Blüthen berdunkelt und ihrem Vater die mittleren Jahre ſeines Lebens berſchönt. Der Bürgermeiſter Kellner ſitzt an dieſem Morgen wie gewöhnlich im Sopha und überblickt eben die Zei⸗ tung, als ihm ſein Töchterchen die zweite Taſſe Kaffee einſchenkt. Mutterlos ſeit recht langer Zeit, hat das junge Mädchen ſchon früh die häuslichen Pflichten übernommen, aber keine lieber als die, ihren Vater in der eben ange⸗ deuteten Weiſe zu bedienen. Herr Kellner hat Leute ge⸗ nug im Hauſe und iſt ſo reich, ſich für jede Handreichung Jemanden halten zu könnenz jedoch wer in der Welt würde dem, freilich herzensguten, aber eigenen Manne etwas ganz recht machen, außer ſeiner Louiſe? Mehrmals war er von ihr beim Zeitungsleſen ge⸗ ſtört worden und immer wieder hatte er das Blatt zur Hand genommen. Jetzt unterbrach ſie ihn abermals.


