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Schlafen. Es iſt der Tanzmeiſter Erlanger, den der Wirth, nach vergeblicher Mühe ihn auf die Beine zu bringen, auf der Bank liegen ließ in der großen Wirths⸗ ſtube, wo es ſo ſtockfinſter iſt wie im Grabe. Die Tiſche und Bänke knacken, da es kälter wird in dem Zimmerz der betrunkene Tanzmeiſter hört das Raſſeln der Fenſter⸗ klappen und den ihm ungewohnten Schlag der Wand⸗ uhr und nach und nach, wie ihm die Sinne wiederkehren, rückt er, ohne gerade recht zu wiſſen, wo er ſich befindet, der Spur bon Wärme nach, die der unförmliche Ofen über Nacht anhält und lehnt ſeinen ſchwindeligen Kopf an die Eiſenplatte. Unter dem Ofen ſchnarcht der Jagd⸗ hund mitunter knurrend und in ſich hinein bellend, wenn er ein Geräuſch hört.
Schon wieder eine Stunde um, es ſchlägt Eins auf dem Thurme, und der dicke ſchwere Ton hängt ſich an den wilden Wind ſo lange es geht, bis der ihn endlich abſchüttelt draußen in den überreiften Bergen.—
Der Wind war weg, der Nebel fort; die Nacht hat ſich in die tiefſten Kellergewölbe verkrochen vor dem hel⸗ len Wintertag, welcher Derrheim aufweckte. Wenn auch in den holperigen Straßen des kleinen Städtchens nur ſelten wirkliches Leben zu finden war, ſo gab es doch einen Platz dort, der namentlich in dieſer Morgenſtunde einige Bewegung blicken ließ. Derſelbe war einerſeits von der Rückſeite des Rathskellers begrenzt, dem gegen⸗ über das freundliche, anheimelnde Haus des Bürgermei⸗ ſters Kellner liegt, andererſeits dem genannten Hauſe zur Rechten von der Kirche, und dieſer gegenüber endlich, dem Bürgermeiſterhauſe zur Linken, von einem ärmlichen Häuschen ohne Bedeutung abgeſchloſſen. Wie einladend
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