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trag vollzog, gar nicht, als ob er Fheha ſchon ein Fremden geſehen hätte, ſondern drehte ſich um nach den alten Rell hinter dem Ofen mit einer gleichgültigen Fragez es that ihm wohl, den nähertretenden Maler eine Zeit⸗ lang unbeachtet vor ſich ſtehen zu laſſen.
Unterdeſſen entwickelte ſich eine neue Stene, denn ſchon dröhnte die Stimme des gänzlich betrunkenen Tanz⸗ meiſters über alles Trumpfrufen des Gewinners am Kar⸗ tentiſche, über das Schlagen der mächtigen Wanduhr und über das Blaſen des Wächters, der unter dem Fenſter die elfte Stunde abrief, als ein Gensd'arme in die Stube trat und Feierabend bot.
„Ich frage nach keinem Teufel was, meinetwegen bleiben Sie hier und ſehen Sie zu, wie Sie fertig wer⸗ den! ja, das thun Sie! in Uslar aber wäre es beſſer ge⸗
weſen. Sie verſcherzen Ihr Glück, wiſſen Sie das!“ ſo
brüllte er den Zahnarzt an, welcher ſchmunzelnd in der Ecke ſaß und zuhörte.
Herr Plombe hatte ſich viel zu oft, ſeit er vom Barbier zum Zahnarzte avaneirt war, geſagt, er ſei ein gebildeter Mann, als daß er hätte für gut finden ſollen, ſeinem Gegner zu antworten; er begnügte ſich damit, ge⸗
legentlich, wenn jener die Augen abwandte, aus deſſen
Glaſe zu trinken.—
„Feierabend!“ rief der Gensd'arme, und bei dem An⸗ blick der Polizeiuniform führte der Tanzmeiſter urplötz⸗ lich den Ausdruck ſeines Geſichtes zurück auf den größt⸗
möglichſten Grad von Friedfertigkeit und Unſchuld; und
wäre es nach ſeinen Wünſchen gegangen, der vierzig⸗ jährige Schwindler hätte ausgeſehen wie ein neugeborenes Kind.—
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