Jahrgang 
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ren ihrem Munde entſchlüpft und ſie ſeufzte:Arbeit vollauf!

Außer ihr befand ſich in dem großen Gaſtzimmer noch ein Fremder, der erſt bor einer halben Stunde ein⸗ getreten, ein Glas Bier gefordert hatte und auf einer Bank anſcheinend eingeſchlafen war, und ihr alter Ehe⸗ gatte, welcher hinter den Ofen geklemmt ſaß, um ſeine gichtiſchen Beine zu pflegen. Der alte Mann brummte den ganzen Tag über Alles, was vorging, ohne eben da⸗ mit von Jemand beachtet zu werden, als höchſtens von dem fünfjährigen Söhnchen des Wirthes und dem alten verdrießlichen Jagdhunde, denen Beiden er dann und wann einen Stoß mit der Krücke gab, um ſie ſpäter

wieder deſto mehr zu verhätſcheln. Dieſer alte dürre

Griesgram knurrte auch jetzt wieder hinter dem Ofen her⸗ vor über die Worte ſeiner Frau:Na, wenn Du ſo biel Arbeit haſt, warum ſtehſt Du denn da am Ofen? Was willſt Du denn machen, wenn Du Flüſſe in's Bein kriegſt, wie ich? Ich habe meine Lebzeit nicht ſo ſtille ſtehen dürfen!

Aber dieFrau vom Hauſe, wie ſie ſich gern nannte, war gar nicht Willens, die Eröffnungen ihres Mannes ruhig anzuhören oder hinzunehmen; ließ ſie ſich doch nicht einmal von den nützlichen Leuten im Hauſe, von denen ſie ihren Mann ſtets ausnahm, etwas in ihre Anordnun⸗ gen reden, oder bekritteln, was ſe geſchweige denn bon dem da. So fuhr ſie denn auch nicht eben gemä⸗ ßigt auf:Was willſt Du wieder? was ſagſt Du da? Ich glaube, in Deinem Kopfe ſpukt es; ſo geht's, wenn man aller Schande den Kopf abgebiſſen hat und ſich ſein

halbes Leben lang zwiſchen dem liederlichen Soldaten⸗ 3

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