Jahrgang 
3
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Der Rathskeller zu Derrheim iſt das beſte Wirths⸗ haus weit und breit, wenigſtens ſagt es die Schwieger⸗ mutter des Wirthes Jedem, der es hören will:Seit⸗ dem wir die Wirthſchaft haben, iſt der Club wieder in's Haus gekommen, und die Herren wiſſen wohl, was ſie thun. Nun ja, wir geben auch, was recht iſt, und Alles, was ſie bekommen, iſt gut. So mag es früher wohl nicht geweſen ſein aber du großer Gott, die Zeiten haben ſich geändert, und ſo habe ich es mein Lebtag ge⸗ halten: Alles, was recht iſt! In dieſer Weiſe ungefähr empfiehlt ſie den Gaſthof ihres Schwiegerſohnes und giebt mit Mienen und Worten nicht undeutlich zu berſtehen, daß derſelbe ohne ihr Geld wohl ſchwerlich dieſe Pachtung hätte übernehmen können.Ja, ſehen Sie mal, fährt ſie dann wohl fort,von der Liebe kann man nicht leben; wer in der Zeit ſpart, hat was in der Noth, und ſo habe ich es auch iſt gottlob die Noth ja bei uns noch nicht eingekehrt aber Arbeit vollauf!

Das waren die gewöhnlichen Worte der Madame Rell,

und jetzt, wo wir die geſchäftige Frau in dem dunkel

werdenden Gaſtzimmer antreffen, war es daſſelbe Thema, das ihre Gedanken beſchäftigte. Die letzten Worte wa⸗