Jahrgang 
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geſindel herumgetrieben, dann muß man dafür aushalten; aber dann thäte man beſſer, wenigſtens ruhig zu ſein und gar nicht zu thun, als wenn man da wäre! Was biſt Du denn ohne mich? Und wie Du ſchmutzig und zer⸗ lumpt angelaufen kamſt, wer hat Dich denn da zum Manne gemacht? Ich Flüſſe in's Bein kriegen? ſolche Dummheit! Wir haben uns nicht Alle in den Soldaten⸗ ſchenken herumgetrieben. Weiter fehlt nichts; Du willſt mir ſagen, was ich thun ſoll!

Mit dieſen Worten hatte ſie ſich dermaßen in's Feuer geredet, daß ihr der Ofen zu warm werden mochte; ſie griff deshalb nach ihrem Schlüſſelbunde und ging raſch hinaus, wobei ſie die Thür warf, daß ſie in den Angeln bebte und das ganze Haus durchdröhnte. Der alte Leib⸗ züchter drückte ſich wieder in ſeinen Lehnſtuhl, kratzte das prickelnde Bein, und um in etwas ſeinem Frger Luft zu machen, ſtökerte er mit dem Krückſtocke unter dem Ofen herum, wo er den alten Jagdhund bermuthete. Dann ſtand er mit Mühe auf, hinkte in der großen Stube um⸗ her und betaſtete alle Dinge, die ihm unter die Hände kamen, wobei er allerhand Bemerkungen in den Bart brummte. Die Wirthsſtube war zugleich Wohnzimmer der ganzen Familie, und da der Winter drohend vor der Thür ſtand und ſchon recht empfindlich durch das alte Gebäude blies, ſo war die ſiets geheizte Gaſtſtube ein Ort, in welchem ſich Jeder gern ſo lange aufhielt, als möglich, und mit wahrem Vergnügen ſetzte ſich Abends wer irgend von den Hausgenoſſen dazu kommen konnte, um den Ofen, um bei den herbſtlichen Verrichtungen des Apfelſchälens und dergleichen behülflich zu ſein. Faſt re⸗ gelmäßig jeden Abend kamen da einige Gäſte aus dem