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nichts dagegen,“ ſagte der Meiſter,„und eine Frau kannſt Du erhalten, das weiß ich.“
Damit ging Röder's„Kleiner,“ beſtellte das Aufgebot und feilſchte um ein Häuschen, groß genug für die Zwei. Das Angeld ſchoß Schanz bor, ließ ſich's aber quittiren. Später gab er noch hundert Thaler anſtatt der Aus⸗ ſtattung, erklärte aber auch rund: das ſei allweg genug, mehr werde und könne er nicht geben, um ſeiner alten Tage willen; das Geſchäft ſei ſchlecht, man könne nicht wiſſen, wie's komme.
Das fuhr Röder in die Naſe, aber er ſchwieg— noch wollte er den Frieden nicht brechen. Als das Geld ver⸗ than, kam er wieder zum Meiſter und lieh, erſt fünfzig, dann hundert Thaler. Schanz brummte beide Mol. Zuletzt ſagte er, das ſei nun genug, mehr verborge er nicht. Das Loch werde jeden Tag größer.
„Dann ſtopft es zu,“ ſagte Röder und lucjte höhniſh. „Womit?“
„Womit? hm! Ich mein', daß man mit dreihundert
Louisd'or viel ausfüllen kann.“——
Schanz wurde geiſterbleich, aber nur einen Augen⸗ blick. Er war nicht der Mann, der den Kopf verlor, zumal, da es ſich hier wirklich um letzteren handelte. Der zweite Blick, den er auf den Schwiegerſohn warf, machte letzteren erſtarren.„Hüte Dich!“ ſagte der Meiſter mit eiſiger Kälte—„wenn Du ſchwatzſt, biſt Du ver⸗ loren.“
Als Röder zwei Tage ſpäter auf eigene Fauſt„hin⸗ überſchaffte,“ fiel hinter ihm ein Schuß, eine Kugkel ſtreifte ſein rechtes Ohr. Einen Augenblick ſtand er unſchlüſſig,
im nächſten ſandte er den Hund in's Gebüſch und folgte


