Jahrgang 
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Er iſt ein geſcheidter Kopf, ein redliches Herz, jeder Zoll ein Edelmannz Sie werden ſich in ſeiner Geſellſchaft gewiß ſehr wohl fühlen. Nun, was ſagſt Du dazu, Paula, mein kleiner Mentor, Du biſt ja ganz ſchweigſam gewor⸗ den? ſagte er lachend.

Du hältſt ihm ja eine ſo ausgedehnte Lobrede, daß mir nichts hinzuzufügen bleibt, ſagte das ſchöne Mädchen, und ſie warf die kleine Unterlippe trotzig auf.Wir wer⸗ den durch ſeine Geſellſchaft nicht geſtört werden, aber auch nicht gewinnenz ich für meinen Theil war wenigſtens vollkommen befriedigt, fügte ſie mit einem kleinen An⸗ fluge von Coquetterie hinzu.

Aber Kielsky vielleicht nicht, ſagte ironiſch der Graf, und Jenem eine Erwiederung abſchneidend, fuhr er fort: Ich möchte doch wahrlich wiſſen, was dieſe plötzliche Ent⸗ fremdung, faſt Abneigung könnte man es nennen, gegen Alerander zu Wege gebracht hat. Als Kind hingeſt Du beſtändig an ſeinem Halſe, warſt gegen Niemand ſo dienſt⸗ willig, ſo gehorſam, als gegen ihn, ſo daß ſogar ich ihn zu Hülfe rufen mußte gegen meinen kleinen Eigenſinn; und nun Du erwachſen biſt und allenfalls im Stande, dies herrliche Gemüth zu würdigen, nun iſt er Dir fremd.

Ich bin nicht mehr eigenſinnig, Papa, lachte das junge Mädchen,daher mag er mir vielleicht entbehrlicher ſein; aber glaub mir, und ſie wurde ernſt,ich weiß, was er werth iſt, er ſteht ſo hoch, ſo hoch nun, daß er

mir fern ſteht, ſagte ſie, in den ſcherzenden Ton zurück⸗

fallend, als ſie bemerkte, daß der Pole ſie durchdringen? anſah. 6 Alexander wird leider nicht lange bleiben, wie 6.

ſchreibt, ſagte die Gräfin, ihren Mann anſehend,u