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Haugwitz und ſprach:„Ich komme ſelbſt, tapferer Haugwitz, denn ohne mich waͤre dieſe nicht hier er⸗ ſchienen. Sie haͤngt mir mit Kindestreue an, und keine Regung ihres Herzens bleibt mir verborgen; ſie hat mir alles geſagt, und ſo ſeltſam mir alles er⸗ ſcheint, erkenn ich doch in Eurem raſchen Entſchluß, ſo wie in der unwiderſtehlichen Gewalt, mit der ſich Agnes, die ſonſt ſo unbefangne, heitre, leicht durch das Leben hinflatternde Agnes, zu Euch hingezogen fuͤhlt, und Euch den hoͤchſten Wunſch willfahrt, eine hoͤhere Fuͤgung. Haugwitz, Ihr ſeyd von edelm Stamm, und habt den Glanz Eures Namens durch Eure Thaten erhoben; Ihr ſeyd makellos, redlich und treu, nehmt hin mein Liebſtes mit meinem beſten Se⸗ gen, ſie folgt Euch zum Altare, ſie reicht Euch nach dem ausgeſprochenen Jawort den Ring der Treue, den Kuß der keuſchen Liebe, keine Macht der Erde entreißt ſie Euch mehr, deß ſeyd Ihr dann gewiß, ſie aber folgt ihrer Mutter zuruͤck in die ſichere Huth der ſorg⸗ ſamen Treue, und nach dem Frieden holt Haugwitz ſeine edle Gemahlin heim!
Haugwitz verneigte ſich tief, er druͤckte die milde Hand, die ihn in dieſer Stunde ſo reich beſchenkte und ihm ſo weiſe Leitung bot, liebevoll und ergeben an die Lippen.„Edle Frau,“ ſprach er,„ich verſtehe Euch ganz; wohl mir, daß Ihr erſchienen ſeyd, um den Sturm meines Innern zu ſtillen. Ich glaubte zu wollen, wie Ihr es begehrt, aber Ihr ſeyd der Schutz⸗ geiſt meines edleren Wollens! Mit Gott denn, ſuͤße Braut!“ ſprach er weiter, zu Agnes raſch gewendet, und er fuͤhrte ſie zum Altar.
Pater Bernhardus ſprach mit inniger Ruͤhrung
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