Jahrgang 
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werden daher bei dieſer Gelegenheit, auch eine Menge muͤndlicher Geſchäfte abgemacht.

Von 2 4 Uhr ſind alle vornehme Haͤuſer ge⸗ ſchloßen, denn alle Herren und Damen halten dann ihren Mittagsſchlaf. Um halb fünf Uhr ſteht man auf, und nimmt einige Erfriſchungen, wie Limo⸗ nade, Früchte, u. ſ. w. nebſt etwas leichtem Back⸗ werk. Um 3. Uhr vertauſcht man das Negligé mit dem vollen Anzug. Gegen 6. Uhr endlich, wo der erfriſchende Seewind zu wehen anfängt, begibt man ſich in die Gärten, oder in die oben beſchrie⸗ bene herrliche Allee. Hier ſizt, oder ſpaziert man, mit Freunden oder Freundinnen, bis höchſtens ge⸗ gen halb 7 Uhr. Jezt aber eilt Alles nach Hauſe, und an den Spieltiſch. Auch hier wird nemlich das Spiel mit Leidenſchaft geliebt.

Nach 8. Uhr endlich erfolgt das Abendeßen, wozu man ebenfalls Schiffscapitains, und andere Fremde, einzuladen pflegt. Dieſe Soupé's ſind in der Regel äußerſt glaͤnzend; eine Menge tropiſcher Gerichte wechſeln mit eben ſo vielen hollaͤndiſchen ab. Die hieſige Küche iſt nemlich weder franzöſiſch, noch engliſch, noch niederlaͤndiſch; ſondern aus allen dreien, auf eine eigenthumliche Art zuſammengeſest⸗ Wirklich habe ich ſie auch vortrefflich gefunden, wie

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