—
bezahlt. Eine etwas beßere koſtet 18— 2500 Fl., eine gute 3500 Fl., eine vorzügliche 5000 Fl., und ſo weiter fort. Jetzt bedenke man, was ein Haus in Paramaribo eintragen muß. Nur in den gerin⸗ gen Häuſern der abgelegenen Vorſtadt Combe, pfle⸗ gen Logis von etwa 700— 900 Fl. zu finden zu ſeyn. Eigentliche Gaſthöfe gibt es nicht, wohl aber 2— 3 Privathaͤuſer, wo man in Koſt und Woh⸗ nung gehen kann. Allein 25— 60 Gulden täglich
iſt, nach Maaßgabe, der gewohnliche Preis, worauf
man rechnen muß. Eben ſo hoch als die Mieth⸗ preiſe, ſtehen auch die Lebensmittel, wie man aus folgenden Angaben ſehen kann. Rindfleiſch, das ſehr mager iſt, koſtet 8 Gr. Sächſ. das Pfd. Kalbfleiſch iſt außerordentlich rar; zuweilen wird das Pfd. mit 12— 14 Gr. bezahlt.
Das Hammel⸗ und Schweinefleiſch dagegen iſt vollauf zu haben und ziemlich gut. Indeßen wird das Pfd. von jenem, doch immer mit vier Gr., ſo wie von dieſem mit 7 Gr. bezahlt. Die Fluß- und Seefiſche ſind gleichfalls ſehr gut, allein zu 8 Gr. das Pfd. noch immer theuer genug. An Wildpret aus den großen Wäldern des Innern, fehlt es nicht; doch erwarte man keine Wohlfeilheit. Auch an zahmem Geflugel iſt kein Mangel, indeßen wird


