Jahrgang 
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Grau erliſcht, ſteigt in Oſten der Vollmond, wie ein ungeheurer gluhender Feuerball, von Duͤnſten, wie mit einem Flore umhuͤllt, aus den dunkeln Flu⸗ then des Oceans empor.

Die Nächte ſind in dieſer Jahrszeit ebenfalls ſehr ſchoͤn, doch nicht ſelten ziemlich kuhl. Indeßen ſinkt alsdann das Thermometer doch nie tiefer, als auf 17. Gr. Reaumuͤr. Bei Tage haͤlt es ſich, im Schatten zwiſchen 25 26. Gr., ſteigt aber doch ziemlich haͤufig, ebenfalls im Schatten, uber 28. Gr. Die Stunden von 11 4. Uhr pflegen dann die heißeſten, und fuͤr neu angekommene Europäer die unertraͤglichſten zu ſeyn. Allein in kurzem gewoͤhnt man ſich daran, wie ich durch mein eignes Beiſpiel beweiſen kann. Ja, wer einmal zwei bis drei Jahr hier geweſen iſt, der ſteht die groͤßte Hitze ohne die mindeſte Unbequemlichkeit aus. Ueberhaupt kann man Surinam jetzt als die geſundeſte und ange⸗ nehmſte Colonie von Weſtindien anſehn.

Fragen wir nun nach den topographiſchen Verhaͤltnißen, ſo ergibt ſich folgendes Reſultat. Die Stadt liegt am linken Ufer des Surinam, et⸗ wa vier Stunden von deßen Muͤndung. Sie zieht ſich laͤngs deßelben hin, und bildet ein unregelmaä⸗ ßiges, laͤngliches Viereck, das ungefähr eine Stunde