Jahrgang 
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Seite
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nahe in jeder Woche einen heitern, ſtillen, und ſchö⸗ nen Tag. Auch dringt die Sonne, bei dem ſtaͤrk⸗ ſten Regen, wenigſtens Abends, noch einige Minu⸗ ten durch die ſchwarzen Wolken hindurch. Anfang Julis werden die Regen ſchwächer, auch ziehen we⸗ niger Gewitter auf.

Spätſtens mit dem 1. Auguſt tritt nun die große trockne Zeit, die ſchönſte von allen, ein. Der Him⸗ mel iſt jetzt faſt immer wolkenlos; auch regnet es nur dann, wenn es etwa ein Gewitter gibt. So dauert es fort bis zum November, wo der Cyelus der Jahreszeiten zu Ende geht. Sehr angenehm ſind alsdann die Morgenſtunden von 5 7. Uhr. Nichts ſchöneres, nichts entzuͤckenderes aber, als die Abendſtunden von 6 8., wo der erfriſchende Seewind die ganze Natur belebt. Zrgleich bietet der Untergang der Sonne, und der Aufgang des Vollmondes, ein entzuͤckendes Schauſpiel dar.

So wie nemlich das hohe Geſtirn des Tages, in Weſten tiefer zu ſinken anfangt, geht das glän⸗ zende Azur des Himmels, durch die herrlichſten Far⸗ benabſtufungen, in das reinſte, ſanfteſte Grün uber, das mit purpurnen, und goldenen Streifen, gleich⸗ ſam durchwebt iſt. Endlich in demſelben Augenblicke, wo jeder Farbenton verbleicht, und Alles in mattem