im Umfange hat. Die Straßen ſind, nur wenige ausgenommen, breit, und nach der Schnur gezogen; ſo wie mit Orangen⸗, Citronen⸗, und Tamarinden⸗ Baäumen bepflanzt. Gepflaſtert iſt keine, dagegen ſind ſie ſämmtlich mit einer Art Muſchelſand über⸗ ſtreut.
Mehrere haben unterirdiſche Canäle, mit Ab⸗ zugsöffnungen; andere ſind auf beiden Seiten mit Gragten*) verſehn. Auf dieſe Art werden ſie nie⸗ mals ſchmutzig; auch wenn der Regen mehrere Tage anhält. Das Waßer trocknet nemlich, entweder in den Muſchelſand ein, oder laͤuft in die Canäle und Gragten ab. Ueberdem wird ſtreng auf Reinlich⸗ keit geſehn. In den zwei trocknen Jahreszeiten, be⸗ ſonders in der großen, hat man freilich viel vom Staube zu leiden, indeßen wird, wenigſtens in den vorzuglichſten Straßen, täglich zweimal vor den Haͤuſern geſprengt.
Dieſe ſind, mit wenigen Ausnahmen, ſehr klein, ſehr gering, und ſehr ſchlecht gebaut. Dies kommt von dem großen Brande 1821. her; es gingen da⸗ mals an 400. in Feuer auf. Man ſagt, daß es theils an Mitteln, theils an Luſt, zum beßeren Wieder⸗
*) Das holländiſche Wort für Canal. I. II. 14


