zwiſchen Weizenfeldern, und Palmenpflanzungen auf Lurore zu. Bei unſerer Ankunft ſtiegen wir un⸗ ter dem bekannten, majeſtätiſchen Saͤulengange ab. Bald darauf erſchien Mr. Rifaud, jener treffliche Zeichner, der ſchon von Coßeir aus, von unſrer Ankunft unterrichtet worden war.
Dem zu Folge hatte er in dem Dorfe eine Woh⸗ nung fuͤr uns gemiethet, und fuͤhrte uns ſelbſt da⸗ hin. Es war freilich nur eine armſelige Lehmhuͤtte, ohne Thüre, ohne Fenſtergitter, ohne Laden ſogar, mit einem zerlöcherten Fußboden, und einem ſehr ſchadhaften Palmendache obendrein. Indeßen galt dieſelbe fuͤr die beſte in ganz Luxore, woraus ſich auf die übrigen ſchließen laßt. Wir richteten uns alſo ein, ſo gut es gehen wollte, wobei beſonders unſer indiſcher Diener ſehr thaͤtig war. Die Bret⸗ ter einiger alten Mumienkiſten, die wir fur eine Kleinigkeit kauften, wurden ſehr gut benuzt. So diente der geheiligte Sycomor, theils als Fußboden, theils zur Feuerung.
Am folgenden Morgen eilten wir nun die merk⸗ würdigen Ruinen zu beſehen. Noch iſt die herrliche großartige Zeichnung dieſes ungeheueren Gebaͤudes, vollkommen zu erkennen, wiewohl nur der kleinſte Theil noch aufrecht ſteht. Es ſoll ein Grabmal,


