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von der Cajuͤte herab, gerade auf ihre Kiſte fiel. Sogleich faßte ſie einen Entſchluß, der ihr, wie ſie in ihrer Erzählung ſagt, gleichſam wie von Gott eingegeben ward. Beide Schiffe lagen neben einan⸗ der vor Anker, und alles auf dem Verdecke war ſtill. Blos die zwei wachthabenden Matroſen, gien⸗ gen ſchweigend, an den beiden Bords auf und ab. Die muthige Frau wartete nun noch bis Mit⸗ ternacht. Hierauf verließ ſie ihre Kiſte, und ſtieg langſam und vorſichtig, die ſchmale Treppe hinan. Leiſe hob ſie jezt die Fallthur auf, ſchlüpfte eben ſo in die Cajute, worin eine Lampe brannte, und ver⸗ riegelte die Hauptthuͤr gegen das Verdeck hin. Nun ſchlich ſie zu dem Lager des Capitains, der im tief⸗ ſten Schlafe lag, betrachtete ihn einige Minuten, und faßte ihn dann ſanft bei der Hand. Schnell richtete er ſich auf, ſchien ſie fur einen Geiſt zu hal⸗ ten, und ſtieß einen Schrei des Entſetzens aus. Sie beruhigte ihn hierauf mit ſuͤßen Worten, fiel vor ihm nieder, erklärte ihm den Zuſammen⸗ hang, und flehte ihn, mit Thränen, um Rettung an. Ganz angekleidet wie er war, ſprang er aus der Coje, hob die Weinende auf, kuͤßte ſie auf die Stirn, und ſprach:Meine Mutter war faſt von deiner Farbe; fuͤrchte nichts; Diego ſo hieß