en is
nte
uch
tter
die den und ttet als hre 98, das nt: en au⸗ det
der⸗ ung Wie
eute
doch der⸗
ſter ihr or Von vol ein nit 55, Do⸗ oße
——
—
Die Kirche ſelbſt iſt 160 Fuß lang und alſo 11 Fuß kürzer als die Nikolaikirche. Das Kloſter reichte von der Parochialkirche bis zur Königſtraße, und war die Kirche demnach nicht am Ende, ſondern von Kloſtergebäuden umgeben. Als die Mönche nach der Reformation ausſtarben, wurde der ſüdliche Theil, nach der Parochialkirche zu, zu Privathäuſern abgegeben.
Wer genaue Studien über die Geſchichte des grauen Kloſters machen will, dem ſei das claſſiſche Werk Hüber's über die Francis⸗ caner empfohlen:
ſcharfen Bulle die reichgewordenen Franciscaner daran erinnerte,
Nach langem Streiten, das bei den Laien bald Staunen, bald Lachen erregte,
daß ſie Bettelmönche ſeien, die Armuth gelobt.
kam es ſchließlich zwiſchen Papſt und Orden zum Frieden. Das Kloſter blieb in Gunſt bei Volk und Fürſt.
wegen.
i
5 %,
W ji i
.
ſ ſ
„Dreyfache Cronikh von den drey Ordens⸗Ständen deß uns da manche alte Heldengeſtalt in einem eigenthümlichen Lichte.
heiligen Vaters Francisci durch Teutſchland, von Fortunatus Hueber. München, 1686.“ Nach Hüber hat Berlin„mit
Freuden“ geſehen, daß die Franciscaner durch einen„bequemen
Platz“ zu ihrem Kloſter„ausgezeichnet“ wurden, und milde Bei⸗
träge der Bürger und Nachbarn ſteigerten daſſelbe, das zur
Ordens⸗Provinz Sachſen zählte, zu einer bedeutenden Größe. Drdens⸗Provinz Sachſen hatte in zwölf Sprengeln 90 Mönchs⸗ und 7 Nonnenklöſter. Die zwölf Sprengel waren: Bremen, Halber⸗ ſtadt, Magdeburg, Lübeck, Stettin, Leipzig, Meißen, Goldberg, Preußen, Breslau, Berlin und Thüringen. Alle dieſe 97 Klöſter
hielten durch Deputirte in Berlin 1339, 1357, 1362, 1369,
1373 und 1418 große Provinzial⸗Kapitel ab, die ſelbſt Streitig⸗ keiten mit dem Papſte verhandelten.
Die
Da ging es oft ſehr ſtür⸗ miſch her, namentlich unter Papſt Johann XXII., der in ſeiner
Es erinnert uns dies an die Bücher der Chronika im alten Teſtamente, wo diejenigen Könige Iſraels, welche Prieſtergönner waren, ſtets mit dem Zunamen„die Guten“ geehrt werden! Intereſſant iſt ein Blick auf die Perſönlichkeiten, die hier im Kloſter ihre Begräbnißſtätte fanden. Es iſt ein hübſches Verzeichniß, aus dem Folgendes hervorgehoben ſei: 1300 Herzog Ernſt zu Sachſen, 1317 Kunigunda, Tochter des Markgrafen Otto des Langen, 1340 Kurfürſtin Margaretha, Gemahlin Ludwig's d. A., däniſche Königstochter, 1357 Kunigunda, Gemahlin Ludwigs des Römers, und 1365 Kurfürſt Ludwig der Römer. Beide haben ihre Ruheſtätte gleich links am Altar. Bis zu Joachim I. hatten unſere Landesherrn kein beſonderes Erbbegräbniß, ſondern ließen ſich in Klöſtern begraben, welche ſie geſtiftet oder deren Prior ihr beſonderes Wohlwollen beſaß. Leider hat die ſpätere Zeit, welche
Nament⸗ lich wird Fürſt Waldemar gelobt ſeiner reichen Schenkungen Eigenthümlich iſt es für uns, wenn wir leſen, wie die Chroniſten— alſo Mönche— ſtets den Fürſten, welche Mönchs⸗ freunde waren, den Beinamen„die Frommen“ gaben, und erſcheint


