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einer Rückkehr zur Bühne hiñg nicht nur von individuellen, ſon— dern von diplomatiſchen Verhältniſſen ab. Der Vorſchlag, der natürlicherweiſe von dem Director und von dem Geſandten der Künſtlerin⸗Gräfin mit den zarteſten Ausdrücken und mit größter Delicateſſe gemacht wurde, erſchien als äußerſt ſchmeichelhaft, ſchien aber außer aller Frage, außer aller Conſideration zu ſein. Die Stellung des Grafen Roſſi war, durch politiſche Ereigniſſe beein— flußt, unſicher, aber noch nicht aufgegeben. Als Geſandtin hätte ſie nicht auftreten können, auftreten dürfen, und ſie wollte höchſt wahrſcheinlich nicht öffentlich handeln, ehe die Politik über die zu⸗ künftige Stellung des Grafen Roſſi entſchieden habe. Es mußte der Künſtlerin aber von größtem Intereſſe ſein, ſich England
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ſal ſeine Endbeſtimmung erreicht haben, ſogleich nach London ſchreiben. tigkeit es ſein würde, dieſe Neuigkeit öffentlich(in England) an⸗ zuzeigen; allein ſie erklärte, daß die ganze Unterhandlung auf dem größten Stillſchweigen beruhen müſſe.“
Bei dieſer Zuſammenkunft wurden jedoch nicht nur die oben erwähnten 40,000 Thaler vorgeſchlagen, ſondern auch die Rollen beſprochen, in denen die zurückkehrende prima donna assoluta erſcheinen würde. Hierauf begann auch eine directe Correſpondenz zwiſchen dem Grafen und der Gräfin Roſſi und Mr. Lumley, jedoch war Alles noch zweifelhaft. Italien war in
und dann wird ſie Ihnen
größter Aufregung. Jede Minute konnte über die Zukunft des
nöthigenfalls zu ſichern, und ein gegenſeitiger Freund des eng⸗ Geſandten entſcheiden.
liſchen Directors und der Gräfin war hier eine beſſere Mittels⸗ perſon als Lord Weſtmoreland. Dieſer neue Freund und Mittler war der berühmte Pianiſt Thalberg. Hier ſtand die Künſtlerin dem Künſtler gegenüber: nicht die Diplomatin dem Diplomaten. So ſchrieb denn Thalberg zu Anfang April 1849 an den Director Lumley:„Noch iſt nichts Poſitives entſchieden; aber es iſt alle Hoffnung zukünftigen Erfolges vorhanden. Die Ausſicht, zur Bühne zurückzukehren, ſcheint die Gräfin aufs Tiefſte zu betrüben; beim bloßen Gedanken daran vergoß ſie Thränen! Allein Oekonomie iſt das Loſungswort in Piemont, der Millionen halber, die Heſterreich auszuzahlen ſein werden. Zwölf Geſandte ſind ſchon zurückgerufen, und ihr Gemahl dürfte möglicherweiſe der nächſt⸗ folgende ſein. Oder ſtatt eines Geſandten dürfte ein Chargé d'affaires ſubſtituirt werden, und das Gehalt zur Hälfte reducirt. Unter dieſen Umſtänden fühlt die Gräfin, daß das Opfer, welches ſie zu bringen hat, ein Muß werden dürfte, der Zukunft und des Vermögens ihrer Kinder wegen. In einer Woche mag ihr Schick⸗
Die Rabenjagd.
das Frankfurter Parlament ſür Deutſchland“
Ein einiges Italien war die Frage, und Piemont würde alſo aus der Geographie verſchwinden. Das große Intereſſe, das Palmerſton an Italien und dem Feldgeſchrei „LItalia libera! morte ai Tedeschi!“ nahm, drohte den ita⸗ lieniſchen Kleinſtaaten mit einem Niederfall. Am 15. Februar 1847 hatte Palmerſton eine feurige Rede zum Lobe der italieniſchen Erhebung gehalten; in der er den neuen Verfaſſungen, dem neuen Zollverein, überhaupt der italieniſchen Fortſchritts⸗Partei ſeiner wärmſten Sympathien verſicherte. Zwei Jahre darauf, am 5. Fe⸗ bruar 1849, eröffneten die Republikaner zu Rom„eine allge⸗ meine Conſtituente Italiana, die für Italien werden ſollte, was Zu der Zeit, wo die Gräfin Roſſi mit Mr. Lumley brieflich unterhandelte, hatte zwar der piemonteſiſche General La Marmora die Capitulation von Genua erzwungen(5. April), aber mit Piemont ſelbſt ſah es höchſt„hinkelbeinig“ aus. So ſchreibt denn auch die Gräfin: „Als Herr Thalberg hier war, ſchien Alles darauf hinzuweiſen, daß ich fähig ſein würde, Ihren Vorſchlag anzunehmen. Allein
Ich ſagte ihr, von welcher Wich⸗


