Jahrgang 
1868
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mein Pferd dahin gehen, wohin es wollte. Ich lief mit zuge⸗ Hans wieder lebhaft, Lichter flimmerten um mich, als ich die w machten Augen hinterdrein, denn ich ſah immer voll Schrecken müden Augen aufſchlug, und ich hörte den Ruf erſchallen:(Gott ie Schlucht vor mir, in die ich ſelbſt beinahe meine Enkel ge⸗ ſei Dank, da iſt ſchon Martin's Gaul!* ſtürzt hätte. Von Zeit zu Zeit war ich nahe daran, vor Er⸗Ich fiel meiner Frau Margarethe in die Arme, denn die ſchöpfung loszulaſſen, und in den Schnee zu verſinken, denn Gute war mit den Nachbarn und Freunden herausgekommen, um Hans, mein Gaul, ſchritt mächtig aus; bald wieder erſchrak ich mich zu ſuchen, da mein überaus langes Ausbleiben ſchon ihre zum Tode, wie man im ſchweren Traum erſchrickt, wenn ich Sorge erweckt hatte. n dachte, Hans habe nun ſich auch wol geirrt und werde mit unsWie anmuthig lacht Einem nach ſoldem Gang das heimi ſtürzen. Aber wie Engelton klang mir dann die Stimme meiner ſche Feuer im Kamin entgegen! Ihr könnt euch denken, daß Enkelin, welche rief:(Muth, Großpapa, Muth! Hans hat den auch mein Hans eine gute Streu und einen ſchieren Haſer be⸗ Weg, ich ſehe das Kreuz am Stein!» kam, weil er uns ſo ſicher nach Hauſe gebracht, und ich ſchenkte Wie lang dieſer Schreckensmarſch dauerte, weiß ich nicht ihm noch darnach acht lange Ruhetage, die er wahrlich redlich mehr. Nur als wir zum Kamm des Gebirges aufſtiegen, wieherte genug ſich verdient. e 3 n Feuilleton. 6r ter Da wir hier von Aerzten ſprachen, ſei ſogleich einer der neueſten mediciniſchen Entdeckungen erwähnt, die ein italieniſcher Doctor in Met Brescia gemacht. Derſelbe behauptet nämlich, der Somnambulismus hie habe mit der atmoſphäriſchen Elektricität derart Analogien, daß er man ihn mit Hülfe eines gewöhnlichen Blitzableiters beſeitigen könne. ge⸗ Die Entdeckung ruft natürlich ungeheueres Erſtaunen in der . Welt hervor; denn nach dieſem italieniſchen Arzt genügt es, einen 8 A mit dem Somnambulismus Behafteten durch einen Blitzableiter mit en dem Erdboden in Verbindung zu ſetzen, um auch das eingerottetſte e Uebel zu beſeitigen. en Aus aller Welt. Gewiß iſt hierdurch wenn ſich die Entdeckung bewährt, was ich den Fachmännern überlaſſen muß ein großer Schritt vorwärts d, XKXIII. in dem noch ſo dunklen Labhrinth der Heilkunde geſchehen; aber wie ge⸗ 3 i Der Vlitaleiter als Krankenheiler. Die Layaliti auch ſchon ein Journal bemerkt, wie ſtellen es Unbemittelte an, um Zuel ſhthen Porfanent S ScivenAsſteuun von der fünften oder ſechsten Etage eines Hauſes ſich durch einen ſ hm 5 in Lyon. Die Pantheriäger. Blitzableiter mit der Erde in Verbindung zu erhalten? ren Phre Majeſtät die Königin von Mohelli iſt in Europa einge⸗* 6 uls Siſt ſien S Der Vicekönig von Aeghpten iſt in Ems zur Eur erſchienen nd Si n Gethhen auerl ſte S ochſten wahrſcheinlich das Herz noch voll Bitterkeit über die verdrießlichen ic be d ſſe Eheſtands⸗Scenen, von denen ich kürzlich berichtet. Der Vice⸗Mon⸗ Lerrſchaften zu Ah iſt es notoriſch, arch iſt krank. Er hat ſchon die Bäder von Bruſſa in Kleinaſiten 6G daß die Königin von Mohelli in Europa ange roffen iſt. ergeblich gebraucht und wills jetzt mit Ems verſuchen. Vergeblich ſchlage ich im Gothaiſchen Hofkalender nach, um mir§ zſte 3 ſich zu über⸗ Ehe er von Kairo abreiſte, hatte er die Freude, ſich zu über gab die nöthigen Aufſchlüfſe über dieſe Majeſtät zu verſchaffen; er iſt un⸗ zeugen, daß ſeine Regierung mit den Repräſentanten ſeiner Völker zo) vollkommen, wie Alles in dieſer W und weiß über dieſe Königin ſich in vollſtändigem Einklange befindet. In ſeinem Parlament, *. nicht als wir Beide, hellt, Mohali vder M deſſen Abgeordnete bekanntlich aus den Häuptlingen der Stämme, W Es kann alſo ſein, daß ihr Land Mohelli, Mohali oder Mo⸗ den Scheiks und den Aelteſten der Tribus beſtehen, geſchah ein con⸗ 3i⸗ hilla heißt, aber das hat weiter nichts zu bedeuten. Genug, ſie ſtitutioneller Act, den ſich unſer Reichstag als gutes Beiſpiel vor⸗ nut iſt in einem franzöſiſchem Schiff angekommen. ai halten möchte. Wir Alle wiſſen, wie viel Aergerniß der Präſident Die Königin vpn Mohelli iſt eine der ſdehiten Y Simſon mit der Oppoſitions⸗ und Redewuth unſerer Repräſentanten ſtäten, ſie beherrſcht eine kleine Inſel, die mit bethl ert hat und wie er oft Mühe hat, ſeinen obrigkeitlichen Reſpect aufrecht iſt, und hat das Unglück gehabt, daß ein franzöſiſches Kriegsſchiff ſzu erhalten. Desgleichen kommt in Aeghpten niemals vor. nd vot Kurzem ihre Hauptſtadt ombardirte 3 weshalb, das weiß ich Aus türzlich der Präſident des äghptiſchen Parlamentes die Ab⸗ en wiederum nicht zu ſagen; denn Alles, was dieſe wilde Königin betrifft⸗ geordneten, nämlich die Scheiks, verſammelte, hielt er ihnen eine die iſt noch in Dunkel gehüllt. Was man bis jetzt hat in Erfahrung Rede und unterichtete ſie eindringlich über ihre Pflichten als Reprä⸗ bringen können, beſchränkt ſich darauf, daß die S S. ſentanten des Volkes. Danach bat er Diejenigen, welche mit den durch Fürſorge der Königin Marie Amelie eine franzöſiſche Erziehung Maßnahmen des Gouvernements einverſtanden ſeien, ſich zu ſeiner genoſſen; daß ſie jung und ſchon, aber ſehr braun iſt und den ſehr Rechten, Die aber, welche dagegen ſeien, ſich zu ſeiner Linken zu ſah angenehmen Namen Bibi⸗Fatma führt. Tout comme chez nous. er Bibi⸗Fatma, die. ſich während des erwähnten e Aber der bloße Gedanke an die Verwegenheit, der Regierung nach der Inſel Bantibar flüchtete und erſt feindlich gegenüber zu treten, erfüllte die ehrwürdigen Scheits mit . kehrte, als die Luft wieder rein war, Siia ommt, ungeben Schrecken. Mit einem einſtimmigen Allah! Allah! erhoben ſie ſich von ihren Offüzieren und S zahlreichen Gefolge W Sen Alle von ihren Sitzen, Alle drängten ſich Hals über Kopf auf die Zwec ihrer Reiſe iſt, Napoleon ihre Aufwartung zu machen und rechte Seite des Präſidenten, ſo daß kein Plat ſür ſämmtliche Scheits 3 ihn zu bitten, er möge ihr Reich in Zukunft mit ſeinen Kriegs⸗ ſuuf dieſer Seite war. Der Präſident ſineth ihnen ſeine Anertennung ſchiſfen verſchonen. e für ſolche Loyalität aus, und der Vicekönig trat mit voller Gemüths⸗ opl Gleichzeitig habe ich von dem Tode einer andern wilden Maje⸗ Seret . 3. ruhe ſeine Badereiſe an. ſtät zu erzählen. Die Königin Raſoherina I., Souveränin von Ma⸗ 3 3 ſt dagaskar, braun wie eine Kaffeebohne, iſt in ihrer Hauptſtadt Am⸗ S bohioman geſtorben und zwar an den Folgen der Hofetiquette. Wieder iſt ein Entdecker und ein Reiſender geſtorben, und wir ſe 1 Dieſe erlaubte es unglücklicher Weiſe den zu ihrem Hofſtaat gehörigen haben abermals zwei unerſchrockene Männer verloren, die ihrem beiden europäiſchen Aerzten nicht, die Königin perſönlich auf ihrem ſchweren Beruf erlagen.: ich, Krankenlager zu ſehen, der Premierminiſter der Königin, Namens Raini⸗ Der Fregatten⸗Kapitän Lagrie begann am 5. Juni 1866 laſariony(ürzere Namen gibt es nun einmal nicht auf dieſer glück⸗ von Saigun aus eine Erforſchungsreiſe, um den Lauf des blauen e lichen Inſel) mußte es übernehmen, den Aerzten täglich, ja ſtündlich Fluſſes, des Meikong, zu verfolgen und die daran grenzenden Pro⸗ c den Zuſtand ihrer ſchwarzen Majeſtät zu ſchildern. Die Aerzte mach⸗ ſ vinzen, die Halbinſel Cochinchina zu durchforſchen. Nur von fünf nit ten nach dieſen miniſteriellen Nittheilungen ihre Verordnungen und Männern begleitet, unternahm er dieſes Werk. Unter den größten vm die Krankheit der Königin ward dadurch ſchlimmer und ſchlimmer. Strapazen paſſirte er das nackte Gebirgsland bis Tibet im Norden Als die Sache zu bedenklich ward, ſchaffte man die Königin und dem Hymalaja im Weſten. Die Reiſenden paſſirten dieſe Gebirgs⸗ be aus ihrem Palaſt in ein Landhaus, um ſie den ſtrengen Vorſchriften kette unter unaufhörlichen Regengüſſen, halb verzehrt von Blutegeln de der Gtiquette zu entziehen. Die Aerzte kamen jetzt an das Kranken⸗ ſund oft Tage lang ohne die geringſte Nahrung. Als ſie am 25. Decem⸗ ſch lager; aber es war zu ſpät, und ſofern die Nachricht begründet, iſt ber 1867 in China anlangten, hatten ſie achtzehn Monate lang weder die arme Königin Raſoherina I. geſtorben. Brot noch Fleiſch genoſſen. Ehe ſie ſich auf Shangai dirigirten, wollten ſie noch einen Verſuch in weſtlicher Richtung machen, um die mit*** mangelhaft bezeichneten Punkte des Yane tſe⸗kiang zu berühren und m je S * F S C