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den kleinen zeiſiggrünen Pyramiden, die an derſelben Stelle Stimme. ient wird. Es ſoll ja wohl vabn daß immer ſw viel in den Zeitungen geſchrieben wiyd.
feilgeboten werden.
Ein alter Junggeſelle ſteht regungslos vor einem Tan⸗ nenbaum, den ein Verkäufer ihm entgegenhält. Er ſieht nicht den Mann, ſondern nur den Baum und denkt dabei ameinen andern Weihnachtsbaum, den er einmal als-Kind geſehen hat. Erſt ein unwilliges:„Nu, wollen Sie oder nicht?“ ſtört ihn aus ſeinen Gedanken. Kopfſchüttelndwendet er ſich um und geht weiter..
Manches Bäumchen wird weggeholt, noch auf den Käufer, und noch ſcheint das gelichtet.—
Der rin, die neben ihm ihren Stand hat. geht das Geſchäft?“ fragt er,
Ach, ſchlecht! ſchlecht!“ ſagt die Alte mit zitternder
aber viele warten Wäldchen kaum
Mann in der Jacke wendet ſich zu einer Verkäufe⸗ „Nun, Mutter, wie
hat,„ich wi von dem Wouis Napoleon! bekommen hat, iſt es nichts mit dem Geſchäft und kann auch nichts werden.
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„Sie klagen ja Auch Alle darüber, daß nichts ver⸗
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re der Mann, der politiſche Bildung nen ſagen, woher das kommt. Das kommt Solange als der nicht ſein Theil
Sehen Sie einmal, Mutter—“
Da bemerkte er, daß ein paar Damen ſich ſeinem Krame nähern, und ſchnell wendet er ſich ab von der Alten.
„Was ſuchen Sie meine Herrſchaften?“ ruft er mit plötz⸗ lich veränderter Stimme.„Immer'ran! immer ran! Hier ſind Weihnachtsbäume von allen Größen! Großer Ausver⸗ kauf— nur noch heute Abend! Das Geſchäft muß geräumt werden. Kaufen Sie, ſolange noch was da iſt. Immer billig! Immer fork mit Schaden!“ J.—
— Fe nilltton.
Häſin und Katze.
Ich ſaß am Saume eines Kornfeldes, um eine Studie zu machen nach dem wirren Durcheinander von Aehren, Unkraut und Feld⸗ blumen, als ich in ziemlicher Nähe ein ſonderbares Fauchen, Spucken und Mauzen hörte. Die eine Stimme unterſchied ich ſofort als die einer Katze, aber die andere war mir völlig fremd. Ich merkte, daß Hinze im Kampfe mit einem überlegenen Gegner befangen war; denn er ſchien ſich abſcheulich zu ärgern. Vorſichtig ſchlich ich hinter den am Feldrain ſtehenden Haſelbüſchen näher an den Ort des Kampfes. Behutſam bog ich einige Zweige auseinander und erblickte eine Scene, die freilich intereſſanter zu erleben, als zu beſchreiben iſt. Frau Lampe ſaß inmitten ihrer Jungen kerzengerade da und maulſchellirte mit wunderbarer Schnelligkeit den mir wohlbekannten Hauskcter der nahen Dorfſchenke. Die bekannte Katzengewandtheit mußte unter⸗ liegen vor der Ohrfeigen⸗Virtuoſität der aufgeregten Haſenmutter, und ſobald Hinze abkommen konnte, drückte er ſich mit normalem Katzenbuckel durchs Korn. Von Zeit zu Zeit drehte er ſich wieder nach den Gegenſtänden ſeiner Sehnſucht um, machte aber ein bitterböſes Geſicht und ſpuckte, ſobald er die Mama erblickte, welche noch immer kampfbereit auf ihrem Poſten ſaß und, gleichſam um nicht aus der Uebung zu kommen, in etwas langſamerem Tempo forttrommelte. Die jungen Haſen hatten faſt gar keine Notiz von dem Vorgang ge⸗ nommen, ſie waren wohl ſchon an dergleichen Scenen gewöhnt; wenigſtens hörte ich von einem Freunde, dem ich den Sachverhalt er⸗ zählte, daß er einem ähnlichen Gefecht zwiſchen einer Häſin und einem Haushahn zugeſehen, in welchem Freund Henning ebenfalls den Kürzern gezogen. Alſo man ſpreche gefälligſt in Zukunft nicht mehr von„Haſenfurcht“ und von Ergreifen des„Haſenpaniers!“ Flinzer.
Der Bauernanfſtand in Schoneu im Jahre 1811.
Es iſt eine allgemein bekannte Thatſache, daß gewiſſe Staats⸗ beamte in erregten Zeiten leicht den Kopf verlieren, in ihrer Kopf⸗ und Taktloſigkeit meiſtens zu ganz verkehrten Mitteln greifen, die Aufregung zu dämpfen und dadurch nicht allein das Gegentheil von dem hervorrufen, was ſie beabſichtigen, ſondern auch vielfach na⸗ menloſes Elend undgroßen Jammer veranlaſſen. Ein ſolcher Fall trug ſich im Sonner Yahres 1811 in der ſchwediſchen Provinz Schopen 4
wenige wie längſt feſt füllt ihm Franzoſen Meigt neugeborene S6 Karl XIl, hatte
eine ſchwere Verantwortung, erdacht auf ſich geladen. Der, ch chand erfolgte Tod Karl's XII.
L die beiden beſchuldigten
daran gewiß ſo unſchuldig wie
n, Schwedens Groß⸗ iten Bes herabzudrücken; ſein ad im Stande geweſen, es allein, ſeit der Klugheit des reifern hm in Görz ein wirk⸗ ed unmöglich, ſeit der⸗ eſetzes, eine den eigenen ng für das Land hervor⸗ We t zu ſühnen, ſchritt man m man Görz unter nich⸗ e nur noch, daß er beſchuldigt d Gönner, direkt ermordet zu Laſt zu legen, war man ſcham⸗
Fehker wieder Perſtand ſeine Hoftigkeit Altersſich mit ſeinem Muthe icher Staatsmann zur Sei ng d ebende
Herpſchgelüſten nad rief, und um de zu einem zweikeß, tigen Vozwändes ſch ward, Köniß haben; ihm indirekt d los genug.
Derſelbe Adel hat auch den berühmten Schuß auf dem Masken⸗ balle, durch den Guſtav III. fiel, zu verantworten; er hat die Ab⸗ dankung Guſtav's IV. erzwungen und einen Fremden auf den Thron berufen, den ſo wenig Stellung als Herkommen zu demſelben berech⸗ tigten, um mittelbar Schweden auch noch von einer Macht zweiten Ranges zu einer ſolchen dritten Ranges herabzudrücken.
Wenn Fürſten je berechtigt waren, einem übermüthigen Adel Schranken zu ſetzen; wenn je ein Volk das Recht hatte, ſich über Druck, Engherzigkeit und Mangel an Patriotismus ſeines Adels zu beklagen, ſo waren es die ſchwediſchen Fürſten und das ſchwediſche Volk, bis zum Auftreten Karl XIV. Johann's, des Fremden im Lande, des Mannes bürgerlicher Herkunft, des ehemaligen Republi⸗ kaners, der ihn ſo richtig würdigte als behandelte und deſſen Stamm, ohne Frage, die ihm gewordene hohe Aufgabe bis jetzt ruhmreich gelöſt hat.
Die Berechtigung zur Entſetzung Guſtav's IV. kümmert uns hier nicht, auch nicht, wie viel der Herzog von Südermanland, ſpäter Karl XIII. Johann, dazu beigetragen. Guſav's Handlungen waren thöricht zu nennen, aber ſie entſprangen d päter allgemein wer⸗ denden Geſinnungen gegen willkürliche Machtehtfaltung und Erobe⸗ rungsgelüſte, wodurch dieſen ein Damm geſetzt ward, und deren letzter Akt, als beſchauliches Stillleben, auf einem Felſen des Meeres verlief.
Der Nachfolger Guſtav's war kinderlos, und da die Neffen deſ⸗ ſelben vom Throne ausgeſchloſſen bleiben ſollten, mußte man durch Adoption einen Nachfolger wählen, der vorläufig im verwandten holſtei⸗ niſchen Hauſe gefunden ward. Jedoch der erwählte Thronfolger ſtarb plötzlich; der Pöbel von Stockholm ermordete im Juni 1810 den wür⸗ digen Reichsmarſchall Grafen Ferſen, weil er den Kronprinzen ver⸗ achtet haben ſollte, und es iſt wahrſcheinlich, daß politiſche Gegner deſſelben der Emeute dieſe Richtung gaben.
Durch eine ſonderbare Verkettung der Umſtände und zunächſt durch einen ſcherzhaften Vorſchlag eines unbedeutenden Lieutenants ward die neue Wahl eines Kronprinzen auf den franzöſiſchen General Bernadotte gelenkt. Alles ging in gehöriger Ordnung von Statten der General ward gewählt, vom Könige adoptirt, ward Proteſtant, erſchien in Schweden und beeilte ſich, kraftvoll in den ſchlaffen Gang der ſchwediſchen Regierungsgeſchäfte einzugreifen.
Karl Johann hatte als Kronprinz eine ſchwierige Stellung. Dieſelbe zu vermehren, diente der Umſtand, daß er die ſchwediſche Sprache nicht faſſen konnte. Nebenbei trat ihm die eigene Anſicht oft ſtörend in den Weg, welche er ſich von den Menſchen gebildet hatte. Karl glaubte nämlich nicht an Rechtſchaffenheit bei den Men⸗ ſchen und hielt es für ſicherer, ſie durch ihr Intereſſe als durch ihre Zuneigung an ſich zu feſſeln. Die Schule, in der er erzogen, und ſein langjähriger Meiſter konnten auch am Ende keine andere Meinung in ihm hervorrufen. Die täglichen Erfahrungen, welche er am ſch diſchen Hofe machte, waren nur geeignet, dieſelbe in ihrem ganzen Umfange zu beſtätigen.
Als Feldherr wendete der Kronprinz natürlich ſeine Aufmerkſam⸗ keit der Wehrkraft und der Armee des Landes zu, die er vollzählig und ſchlagfertig haben wollte; es handelte ſich darum, wie dieſe Moßregel auszuführen ſei. ₰.
Bereits im Jahre 1809 hatte die ſchtbediſche Ständeverſammlung die Aushebung einer Verſtärkungsmannſchaft beſtimmt, welche im Falle einer feindlichen Invaſion aufgeboten werden ſollte. Das Fundament dieſes Erlaſſes, der überhaupt ſehr unbeſtimmt abgefaßt war, bildete ein Ereigniß, welches hundert Jahre früher unter der Regierung Karl's XII. im Jahre 1710 ſtattfand.
General Steenbock hatte nämlich zu jener Zeit, als Schweden
Der von allen Seiten bedroht war und namentlich die Dänen in das
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