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gütlich thun. Der Wiener kennt den Ruf des Sperls, und mit raſtloſer Zudringlichkeit die Gruppen und nöthigen ihre ſeit Engländer hier hauſte, hat die anſtändige Geſellſchaft Waaren zu unverſchämten Preiſen auf, die flotte Geſellſchaft dieſes Vergnügungslocal in Bann und Acht gethan. Nur bettelt ihrem der Fremde läßt ſich manchmal durch die pomphaften Annoncen zum Nachhauſefahren
verlocken, dort zweideutige Geſellſchaft, wie er wähnt, beſſern in die Erde verſunken. Niemand iſt
Schlages zu ſuchen und findet—„Ob ſchön, ob Regen, der vorſichtiger Weiſ jeden Dienſtag Balletkränzchen!“ Wehe der Dame vom Ballet, daß jede Controle ſeiner über die ſich hier blicken ließe, im ſelben Momente wäre ſie von lich iſt.
unſern ſonſt gewiß nicht prüden Theaterdirectoren entlaſſen.—
Den Höhepunkt erreicht das tolle Treiben im Sperl zur macht, ſie fabriciren ſich auch nicht all Faſchingszeit. Alle Säle, noch vom Juriſtentage her reich ſondern wiſſen ſie ſich decvrirt, vergoldet und erleuchtet, ſind eröffnet, von dem Ball⸗ iſt noch nicht lange her,
geſtellten Dame nicht me
Manne ihrer Wahl...
arrangeur, dem Tanzmeiſter und dem Wirth beſtellte„Damen en masque“ umringen den Fremden, der ohne Führer dieſe Räume betritt, zerren ihn unter mehr als frivolen Scherzen zum Tiſch, laſſen auftragen und verſpeiſen mit unglaublichem Eifer, was die Speiſekarte Koſtbares bietet. Blumenmädchen, Diener mit Eis, Zuckerwerk und Nippeterien umſchwärmen
Der Unfall Pelka's hat ſeine N
Meine Leſer haben alle vom Monte⸗Chriſto, Dumas' fabelhaftem Helden, gehört, wenige aber in Deutſchland vielleicht von Lord Seymour. Und doch gehörte der Letztere der Wirklich⸗ keit an, Jeder kannte ihn namentlich in Paris, die Welt er⸗ zählte von ſeinem Reichthum und von ſeiner Lebensweiſe.
Lord Seymour war eine ganze Generation hindurch für Frankreich und England eine der intereſſanteſten Perſönlich⸗ keiten; Marlborough und Seymour waren ohne Zweifel für Frankreich die intereſſanteſten und populärſten beiden Eng⸗ länder. Von Marlborough ſingt das Volk in ſeinen Liedern, von Seymour ſang und ſprach Alles, der Ruf von Milord Arſonille, ſeinem Reichthum, ſeiner herkuliſchen Körperkraft, ſeinem Rieſenwuchs, ſeinen Sonderbarkeiten, lief durch die ganze Welt.
Erzählen wir alſo von Lord Sehmour, der ſein Vater⸗ land, England, ſo ſehr haßte, daß ſein Fuß London niemals betrat, und dem Volke dadurch Stoff gab, über die Urſache dieſes Haſſes die ſeltſamſten Gerüchte in Umlauf zu ſetzen.
Lord Sehmour wurde im Jahre 1804 in Paris geboren als der zweite Sohn des Marquis Hertford. Der älteſte dieſer Söhne trug den Namen Hertford, der andere den eines Lord Seymour.
Marquis Hertford lebte mit ſeiner Gattin in Zwiſt und dieſe wohnte deshalb ſeit der Geburt des erſten Sohnes in Paris, bewundert wegen ihrer Schönheit, der namentlich Talleyrand zu Füßen lag, gefeiert in allen Salons wegen ihres Geiſtes, ihrer Eleganz und ihres Reichthums. Man erzählt, daß ſie im engſten Freundſchaftsbündniß mit dem Grafen Caſimir de Montrond lebte, deſſen perſönliche Vor⸗
Millionen über Millionen.
wachen, und gleich darauf ſchlep darmen begleitet, nach ſeinem Internirungsort zurück.
Marquis Hertford wüthete über eine ſolche Behandlung und verzieh dieſelbe weder ſeiner Montrond, die er Beide als die Urheber derſelben betrachtete, dieſen Haß ſogar auf ſeinen Sohn, als dieſer
ja er übertrug und vermachte ihm in ſeinem Teſtament—
geboren ward
einen Schilling.
züge nicht minder bewundert wurden als die ihrigen.
Die Marquiſe Hertford tanzte alſo in Paris, während ihr Gemal gegen Frankreich kämpfte. Während der letzten Jahre des Conſulats paſſirte ihm indeß das Unglück, von den Franzoſen gefangen und in irgendeinem mir nicht be⸗ kannten Ort als Kriegsgefangener internirt zu werden. Der Marquis langweilte ſich endlich in dem kleinen Städtchen und vertrieb ſich die Zeit mit Kartenſpiel, bis man ihn zuletzt in einen Wagen lud und abführte.
Der Marquis war der Ueberzeugung, man ſchleppe ihn vor ein Kriegsgericht und werde ihn dann in eine Kaſematte ſperren; ſeine Keberraſchung alſo war groß, als er ſich plötz⸗ lich in Paris und angeſichts einer ſchönen Frau— ſeiner Gattin— befand.
Graf Montrond hatte all ſeinen Einfluß auf Tallehrand benutzt, um ſeiner Freundin dieſen Beweis ſeiner Aufopferung zu liefern. Indeß währte das Glück der beiden Gatten nicht lange, ſchon nach drei Tagen kam von den Tuilerien die formelle Ordre, den Kriegsgefangenen aufs ſtrengſte zu be⸗
ſich dermaßen, daß er,
gehalten wurde.
liſche Erſcheinung. Gewalt ſeiner
kraft zu benutzen, bot ihm ſ einem ſeiner Lakaien nicht zufrieden, warf ihn zur Thür hinaus un Bewegung gehabt zu haben. Einmal, als er ſich ſehr ſchlechter Laune erhob, gaben ihm zwei ſeiner Leute Gelegenheit zur Unzufriedenheit. Lord Seymour verſäumte natürlich nicht, hieraus ſeine Vortheile zu ziehen. Er lud zuerſt den Jean vor ſich, ſchlug die Hemd⸗
Zum Glück für den jungen Sehmour entſchädigte ihn der alte Lord B“*, ein Freund ſeiner Großmutter, und ber⸗ machte ihm eine Jahresrente von leicht war es der Groll gegen Vaters, der ihm einen unverwiſchli und deſſen ganze Ariſtokratie einflö eigentliches Vaterland betreten ließ. Lord Seymour wuchs in Paris heran und entwickelte ungewöhnlich breitſchultrig, muskulös, von athletiſchem Wuchs, für den ſtärkſten Mann von Paris Lord Seymour debutirte natürlich ſehr früh in der Welt der Dandys, im Fechtſaal, auf den Bällen, bei den Wettrennen, überall glänzte Seymour durch ſeine herku⸗ Er ſelbſt beklagte dabei nichts mehr, als daß ſein Rang und ſein Vermögen ihn hinderten, von der Arme Gebrauch zu machen und in der Arena ſeine Kräfte zu zeigen. Die einzige Gelegenheit, ſeine Körper⸗ eine Dienerſchaft. War er mit
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ärmel zurück und überhäufte Jean, Scheltworten. Jean ward empfind Seymour prügelte ihn durch und warf ihn zur Thür hinaus.
„Ich jage dich zum Teufel!“
jetzt mußte Louis erſcheinen.
Louis war indeß ebenfalls ein
fühlte er die Fäuſte ſeines Herrn, nigen Gebrauch machte und den
aufnahm, daß er ſeinen Herrn zu Seymour erhob ſich mit der Boden.
Louis blieb.
Lord Sehmour liebte als junger Mann die tollſten
Streiche; das Volk erzählte dere
Amphitryo noch einige Gulden„für den Wagen „ab und iſt plötzlich verſchwunden, wie
ſe den Speiſezettel escamotirt hat, ſo ſpannten Forderungen unmög⸗
e ihre Protectionen ſelbſt, auf Umwegen zu erſchleichen.— Es daß das Kammerfräulein einer hoch— hr verbergen konnte, daß es dem Die Dame, ſittenſtreng und rein, wollte es verbannen, doch ließ ſie ſich erweichen, und der junge Mann wurde gezwungen eine um das Fräulein heirathen zu können. Den Orden bekömmt er erſt ſpäter.
pte man ihn, von zwei Gens⸗
Gattin noch dem Grafen
— einer Million. Viel⸗ die Handlungsweiſe ſeines
ßte und ihn niemals ſein
d freute ſich, eine angenehme *
Kampf mit ſolchem Glück
„Du bleibſt in meinem Dienſt!“ ſagte er, und
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da als der Zahlkellner,
achfolger vorſichtiger ge⸗
Anſtellung anzunehmen,
chen Haß gegen England
ſo prügelte er ihn durch,
als er vor ihn trat, mit lich und wies dieſe zurück.
rief er ihm nach, und
ramaſſirter Burſche; kaum als er auch von den ſei⸗
Boden warf. größten Seelenruhe vom
n von ihm eine zahlloſe


