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olksblatt.— Herausgeber: Hans Wachenhuſen.
XI. Jahrgang.
1868. ℳ 10.
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Der Fallenſteller.
Erzählung aus dem nordamerikaniſchen Grenzleben. Von Balduin Möllhauſen.
(Fortſetzung.)
nſere Hausthiere betrachtete ich ſonſt immer gewiſſermaßen
als treue Arbeitsgenoſſen, und um keinen Preis hätte ich
denſelben Qual oder Schmerzen bereitet. An dieſem Tage aber galt mir das Leben meines Lieblingspferdes nichts. Ob⸗ wol es mich mit aller Eile, deren es fähig, dahintrug, war ich zufrieden; eine Gerte, die ich im Vorbeireiten von eiem Baume geriſſen, ſchwang ich unbarmherzig auf die dampfenden Seiten des armen Thiers, und hätte ich ſein, ja mein eigenes Leben dafür hingeben können, plötzlich nach Hallers Farm verſetzt zu werden, mit Freude würde ich Beides geopfert haben.
„Ja, ſo feſt war die Ueberzeugung in mir gewurzelt, daß das furchtbarſte aller Misgeſchicke über mich und Margareth hereingebrochen ſei.
„Und meine Ahnung hatte mich nicht getäuſcht, mein Herz mich nicht betrogen. Der Beweis wurde mir, noch bevor ich die Farm erreichte, denn, anſtatt daß auf den ſchnellen Galop meines Pferdes Haller's Hunde mich heulend ange⸗ meldet hätten, Margareth und ihre Hausgenoſſinnen in der Thür erſchienen und mir entgegengeeilt wären, lag die Farm in dumpfer, unheimlicher Stille da. Nichts rührte ſich auf dem Hofe; nur die Hühner ſcharrten in altgewohnter Weiſe, während auf der Außenſeite der Einfriedigung die Milchkühe ſich ungeduldig herandrängten und von der ſie quälenden Ueberladung befreit zu werden wünſchten.
„Bei dieſen entſetzlichen Anzeichen war mir, als hätte ich vom Pferde ſinken müſſen. Meine Gedanken verwirrten ſich, ich öffnete den Mund, um Margareth zu rufen, allein nur die erſte Silbe ihres Namens brachte ich heraus, denn der Ton meiner eigenen Stimme machte mich bis ins Mark hinein erbeben.
„Was werde ich ſehen, was werde ich erleben!„ſtöhnte ich in mich hinein, und dann erſt fand ich meine Faſſung einiger⸗
maßen wieder. Blitzſchnell ſprang ich vom Pferde; ich nahm mir nicht Zeit die Hofpforte zu öffnen, ſondern die linke Hand auf die Einfriedigung legend, ſchwang ich mich über dieſelbe fort. Indem meine Füße aber den Erdboden berührten, glitt ich aus, und als ich das Gleichgewicht wiedergewonnen hatte, entdeckte ich, daß eine Blutlache die Urſache meines Strauchelns geweſen. Um meine Augen legte es ſich, wie ein ſchwarzer Schleier, doch meine Willenskraft war jetzt ſtärker als alle
anderen Regungen; mit jeder neues Unglück verheißenden 1,
Wachenhuſen's Hausfreund. XI. 4.
Entdeckung fühlte ich meinen Muth und meine Ueberlegung wachſen. Ich ſpähte um mich. Haller's großer Hofhund lag nur zwei Schritte weit von mir; ein Pfeil ſteckte ihm zwiſchen den Rippen, das geronnene Blut aber rührte davon her, daß man dem ſterbenden Thiere, wahrſcheinlich um es ſtumm zu machen, die Kehle durchgeſchnitten hatte.
„Ich zögerte nun nicht länger; in zwei Sprüngen er⸗ reichte ich die Thüre: dieſelbe war nur angelehnt und wich leicht vor einem Fußtritt, mit welchem ich ſie ins Haus hinein warf; dann aber rief ich Margareth's Namen ſo laut, daß ſie, wenn ſie ſich überhaupt noch lebend auf dem Grundſtück be⸗ fand, es überall hätte hören müſſen. Ich wollte vor allen Dingen ihren Zufluchtsort kennen lernen, um ihr zuerſt zu Hülfe zu eilen.
„Nachdem ich gerufen, lauſchte ich eine Secunde. Alles ringsum blieb ſtill, nur von dem Verſchlage her, der durch eine Bretterwand von dem Hauptgemach der Hütte getrennt⸗ wurde, glaubte ich leiſes, kläßliches Aechzen zu vernehmen.
„Der Verſchlag bildete das Schlafgemach der Frauen des Hauſes, während die Männer gewohnt waren, auf dem Boden ihren nächtlichen Aufenthalt zu nehmen. Ohne die grenzenloſe Unordnung zu beachten, die in dem Hauptgemach herrſchte, begab ich mich ſchleunigſt nach dem Verſchlage hin, doch mußte ich die Fenſterladen aufſtoßen, bevor es mir mög⸗ lich war, denſelben in allen ſeinen Theilen zu überſehen. Und eine erſchütternde Scene war es, die ſich mir bot, eine Scene, die mir abermals den Verſtand zu verwirren, mir die geſunde Vernunft zu rauben drohte. Zwar war es kein Blut, was meinen Augen begegnete, allein ein flüchtiger Blick genügte, mich zu überzeugen, daß meine ſchwärzeſten Be⸗ fürchtungen eingetroffen, daß Margareth mir entriſſen worden war, um einem furchtbaren, einem grauſamen Schickſale ent⸗ gegen zu gehen.
„In dem Verſchlage befanden ſich vier einfache Bett⸗ ſtellen, von denen eine der neuen Hausgenoſſin zum Nacht⸗ lager angewieſen worden war. Dieſe letzteren nun, obwol die Decken verriethen, daß Margareth am vorhergehenden Abend ſich noch zur Ruhe begeben hatte, ſtand leer, während die übrigen von Haller's Gattin und Töchtern eingenommen waren.
„Margareth's Abweſenheit wirkte ſo niederſchmetternd auf mich ein, daß ich nicht gewahrte, in welcher traurigen
Verfaſſung ſich die Mutter und ihre beiden Töchter befanden. 19


