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Ahnungen folgten wir der kaum bemerkbaren und durch das beunruhigte Vieh vielfach vernichteten Fährte bis an das nächſte Geſträuch, hinter welchem der freche Räuber aufge⸗ ſprungen und davongeeilt war. Die Spuren der Knie hatten uns keinen ſicheren Anhaltepunkt geboten; dagegen er⸗ warteten wir von den Fußſpuren nähere Aufklärungen, und zwiſchen uns Allen beſtand das ſtillſchweigende Uebereinkommen, dem Frevler nachzuſetzen und ihn für ſeinen hinterliſtigen Angriff zur Rechenſchaft zu ziehen.
„Als wir das Geſträuch erreichten, fiel uns auf, daß der heimliche Feind mit ſehr wenig Vorſicht zu Werke ge⸗
entdeckt worden zu ſein, ſich nicht weiter um die von ihm hinterlaſſenen Merkmale gekümmert hatte. Er wähnte ſich alſo entweder außerhalb des Bereiches unſerer Verfolgung, oder er fühlte ſich auch ſtark genug, uns Trotz bieten zu können. Er war nämlich mit beiden Füßen zugleich vorge⸗ ſprungen, wodurch ſich dieſelben tief in das lockere Erdreich eindrückten, und dann in langen Sprüngen entflohen. Die Abdrücke zeigten die glatten Sohlen indianiſcher Mokaſſins; an Indianer dachten wir indeſſen auch jetzt noch immer nicht, weil die Weißen in unſerer Gegend, wegen der Entfernung der Städte, mehr aber noch aus Sparſamkeit, derartige Fuß⸗ bekleidungen trugen. Als wir aber nach einigen Schritten einen Pfeil neben der Fährte liegen ſahen, der dem Fliehen⸗ den bei ſeinen heftigen Bewegungen wahrſcheinlich aus dem Köcher geglitten war, da begriffen wir, daß wir es mit den Eingebornen, den verſchlagenſten aller Feinde, zu thun hatten.
„Seit einer langen Reihe von Jahren in friedlichem Verkehr mit den Indianern lebend, wirkte die erſte Entdeckung von dem Ausbruche von Feindſeligkeiten förmlich betäubend auf uns, erſt als der alte Haller den Pfeil aufmerkſam prüfte und dabei äußerte, daß derſelbe nicht die Stammeszeichen, der unſere Gegend durchſtreifenden Eingebornen trage, ſtellte ſich die ruhige Ueberlegung wieder ein.
„„Von welchem Stamme kann der Pfeil denn herrühren?» fragte ich haſtig und von den böſeſten Ahnungen ergriffen. „„Nun, antwortete Haller,«wenn ich die Kiowa's und Comanches nicht Hunderte von Meilen entfernt wüßte, würde ich behaupten, daß kein Andrer als ein Krieger von einer dieſer Nationen den Doppelhaken in dieſe Spitze wetzte, die gewundene Blutrinne in den Schaft ſchnitzte, die Federn des texaniſchen Mäuſehabichts ſo ſauber mittels der feinen, grün gefärbten Sehnen mit dem Holze verband und endlich die obere Hälfte des Geſchoſſes in eine durch Klapperſchlangen—
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gift in Gährung verſetzte Wildleber tauchte.»
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„Bei dieſer Erklärung, von welcher die Uebrigen weniger berührt wurden, ſtand ich eine Weile wie erſtarrt da. Als ob plötzlich die Gabe des Hellſehens über mich gekommen wäre, erhielt Alles, was ich theils von Margareth erfahren, theils in ihrer Geſellſchaft erlebt hatte, eine ganz neue und bisher ungeahnte Bedeutung für mich. Als ich dann endlich die Sprache wiederfand, da rief ich, unter dem Eindruck ſolcher Gefühle, verzweiflungsvoll aus:
„„Wer iſt zum Schutze Margareth's auf der Farm zurück⸗ geblieben?
„„Zum Schutze?* fragte Haller zurück, doch verrieth der Ton ſeiner Stimme, daß auch er nicht ganz frei von Beſorgniß ſei.„Zum Schutze?“ wiederholte er noch einmal. (Was ſollte uns in unſerer ſicheren Gegend wol dazu be⸗ wegen, den Frauen noch einen beſonderen Schutz beizu⸗ geben?»
„„Und Ihr errathet's nicht?“ gab ich zur Antwort, und ich fürchte, mit mehr als gerechtfertigter Härte;(Ihr errathet noch immer nicht, auf weſſen Veranlaſſung Feuer an meiner armen Aeltern Haus gelegt wurde? Errathet nicht, wer vor einigen Wochen, durch den Eulenruf von der Sicher⸗ heit der Umgebung oder vielmehr von meiner Abweſenheit in Kenntniß geſetzt, dort in das niedergebrannte Haus zu meinen Aeltern eindrang, um ſie über alle, Margareth betreffende Verhältniſſe hinterliſtig auszuforſchen? Errathet nicht, wer es war, der Euch durch den Feuerſchein hierher lockte und Euch bewegte, die Frauen ſchutzlos zurückzulaſſen? Wohlan denn, ſo will ich es Euch ſagen und erklären: Tomaſo Urbano iſt es geweſen, Tomaſo Urbano, der ſchon einmal durch ſeine indianiſchen Raubgenoſſen Margareth entführen ließ! Tomaſo Urbano, der, eingedenk ſeiner wilden Leidenſchaft für das verwaiſte Kind, mit eben denſelben Raubgenoſſen gekommen iſt, um uns den guten Engel unſerer Familien zu entreißen und auf verbrecheriſche Art zu opfern!»
„Wäre der Himmel unter den Poſaunenſtößen des jüngſten Gerichts über uns niedergebrochen, ſo hätte die Wirkung keine erſchütterndere ſein können, als diejenige, welche meine Worte hervorriefen. Doch von Todesangſt er⸗ griffen, nahm ich mir nicht Zeit, dieſe Wirkung zu beobachten. Unbekümmert um die rauchenden Trümmer meiner Heimat, unbekümmert um das Entſetzen meiner armen Mutter, unbe⸗ kümmert um das, was den Zurückbleibenden vielleicht bevor⸗ ſtand, ſtürzte ich davon, nach der Wieſe hin, wo unſere Pferde jetzt wieder ruhig weideten, und einige Minuten ſpäter jagte ich in toller Haſt durch den Wald Haller's Farm zu.
(Fortſetzung folgt.)
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Der Urenkel Salomo's und der Königin von Zaba.
(Fortſetzung aus Nr. 7.)
Nicht lange darauf wurden die in Abyhſſinien reſidiren⸗ den Europäer abermals durch einen unangenehmen Vorfall erſchreckt. Der engliſche Conſul, Mr. Cameron, ward in Ket⸗ ten gelegt.
Dieſe Verletzung des Völkerrechts hat in Alexandrien, von wo aus die Nachrichten nach Europa zu gehen pflegen, mancherlei romantiſche Auslegungen gefunden. Die einfachſte
und einzig richtige iſt die folgende: Mr. Cameron hatte, als
er im Jahre 1862 Abyſſinien verließ, einen Agenten mit ſich genommen, den ihm der Negus beigeordnet, wahrſcheinlich ein
ion, den der Conſul bei ſeinem Austritt aus dem Reiche König oder Kaiſer Theodor's verabſchiedete.
Das letztere beleidigte den Monarchen. Da Mr. Came⸗ ron noch eine lange Exeurſion in die Baumwollendiſtricte des Sennaar und Gallabat machte, um dieſelben im politiſchen und commerciellen Intereſſe Englands zu ſtudiren, glaubte Theodor, der nicht einſah, wie ſich ein diplomatiſcher Agent mit Handelsſachen abgeben könne, Mr. Cameron ſei dorthin gegangen, um ſich mit ſeinen Todfeinden, den Aegyptern, ins
Einvernehmen zu ſetzen, und empfing denn auch Cameron bei ſeiner Rückkehr demgemäß. Zudem war Theodor entrüſtet darüber, daß ihm ein Brief vom auswärtigen Amte in Lon⸗ don, von Lord Ruſſell unterzeichnet, anſtatt eines Briefs von der Königin ſelbſt übergeben ward.
„Ich habe an Victoria geſchrieben,“ ſagte er,„nicht aber an dieſen Herrn Ruſſell, den ich gar nicht kenne.“
Cameron ward alſo eingekerkert und Tag und Nacht in einem dicht am Hauptquartier aufgeſchlagenen Zelte am Ufer des Kahafluſſes bewacht. Keiner der Dienerſchaft und euro⸗ päiſchen Beamten theilte das Schickſal des Conſuls. Unter den letztern befand ſich ein junger Irländer von achtzehn Jahren, der, nachdem er einige Monate hindurch das gefahr⸗ volle Leben eines Elefantenjägers in Nubien geführt, den Wunſch gefaßt hatte, Abyſſinien und ſeinen Souverän kennen zu lernen.
Da er wußte, daß der Negus Kriegs⸗ und Jagdſcenen liebte, ſo brachte er ihm als Geſchenk einen hübſchen Teppich,
deſſen Stickerei den Spahis⸗Lieutenant Jules Gerard auf der 17*


