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Freßzangen, vier Augen, zwei borſtigen Fühlern und drei Paar Füßen; von lichtgrüner Farbe, mit dunkleren Linien, welche, kaum auf den Roſenſtrauch geſetzt, eilends an den Zweigen umherlaufen, dann eins jener ſaugenden Ungeheuerchen erpacken und es ausſaugen. Dies ſind die Larven der zarten reizenden Florfliege, eines der ſchönſten Weſen in unſerer an ſchillernden Farben ſo reichen Kerbthierwelt. Ihrer Gier und Mordluſt wegen, mit der ſie unter der Heerde der kleinen ſchädlichen, aber ganz widerſtandsloſen Blattläufe hauſen, nennt man ſie recht bezeichnend Blattlauslöwen.
In ganz gleicher, oder faſt noch mörderiſcherer Weiſe wüthen unter den Blattläuſen auch die gewandten, eidechſen⸗ ähnlichen Larven der Marienkäfer; auch ſie erpacken ihre
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Sobald dieſe Larven völlig ausgewachſen ſind, heften ſie ſich irgendwo, gewöhnlich ebenfalls an der untern Seite eines Blattes an und verwandeln ſich in die Puppe, welche auf der Larvenhaut wie auf einem Polſter feſtſitzt. Nach ungefähr acht Tagen ſchlüpft daraus der Käfer hervor, der aber erſt nach geraumer Zeit hart wird und die bekannte hübſche, gepunktete Zeichnung erlangt.
Viel weniger bekannt iſt aber die Florfliege, ein grünes ſchlankes Thierchen, mit großen goldgelben Augen und langen zierlichen Fühlfäden. Sie kommt in mehreren Arten vor, mit glashellen Flügeln, deren Aederchen einfarbig grün, goldgelb oder fleiſchroth gefärbt ſind; dann einfach glasgrün, die eine weiße oder gelbliche Linie über das Bruſtſtück und
Im Hundegewahrſam. (Vgl. Seite 107.)
Beute mit der Vorderfüßen, ſaugen ſie aber nicht aus, wie jene, ſondern zerreißen ſie mit den Freßzangen.
Da dieſe beiden Geſchöpfchen nun ebenſo wol für den Pflanzenwuchs im Freien als auch für die Gewächſe des Blumentiſches im Zimmer ſo ſehr wohlthätig ſind, ſo wollen wir auch ihre Lebensweiſe und Fortpflanzung noch in kurzen Umriſſen überblicken.
Der ſiebenpunktirte Marienkäfer(auch Sonnenkälbchen, Herrgottkühlein, Gottesſchäflein u. ſ. w. genannt), iſt ſo all— gemein bekannt, daß wir ihn nicht weiter zu beſchreiben brauchen. Im vollkommenen Zuſtande bedarf er nur noch geringer Nahrung und wird daher dem Ungeziefer nicht mehr beſonders gefährlich. Dagegen ſetzt er im Freien wie auch an den Pflanzen im Zimmer ſehr zahlreich ſeine Brut ab. Dieſe beſteht in Häufchen von je zehn bis zwölf dunkelgelben, verhältnißmäßig großen Eierchen, die hier und da an der Rückſeite der Blätter haften, und aus denen bald die anfangs ſchwarzen, dann dunkelblaugrauen, rothgepunkteten Larven, eben jene Blattlausvertilger, ſchlüpfen.
den Hinterleib zeigen; fferner röthlich oder gelblich gefärbte, mit dunkler Rückenlinie oder mit rothen Punkten auf beiden Seiten des Körpers.
Dies liebliche Goldauge— das wir der Beachtung und Liebe unſerer Leſer warm empfehlen— weiß aus zärtlicher Mutterſorge ſtets die Nähe der Blattläuſe, als für ſeine Nachkommenſchaft zur Nahrung nothwendig, obwol es doch ſelbſt ihrer nicht bedarf. Irgenwo auf einem Blatte drückt die Florfliege die Spitze ihres Hinterleibes feſt auf, klebt, einen Faden an, zieht dieſen ein Endchen aus und befeſtigt an demſelben ein Ei. Dies letztere zeigt nun genau die Form einer kleinen Stecknadel, mit kugelrundem Köpfchen, welche aufrecht in dem Blatt ſteckt. Aus demſelben ſchlüpft nun in kurzer Zeit die Larve, eben unſer Blattlauslöwe, der ſich ſogleich gierig auf ſeine Beute ſtürzt und je nachdem dieſe in Fülle vorhanden iſt oder nicht, in zwei bis drei Wochen ſich bis zur Verpuppung entwickelt. Für den Zweck dieſer ſetzt ſich die Larve ebenfalls an der Unterſeite eines Blattes oder in der Ecke eines Zweigleins feſt, ſpinnt ſich aus weißen


