Jahrgang 
1868
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Baronin. Sie fand dazu ungezwungen Veranhgſſung durch das eigene, das ſie von der Ausſtellung hatte. Es hing in dem Geſellſchaftslokale, demWaldthak des Skorf gegenüber und erregte auch heute die Bewunderung Aller, denn das iſt die Meiſterſchaſt der Kunſt, daß fie ihr Werk wiederholt neu erſcheinen läßt, neue Schönheiten zeigt, hierin der herrlichen Schweſter Natur gleichend, die, wenn ſie den Schleier vom Angeſicht hebt, ein Antlitz von ſolcher Wonne, ſo voll des Entzückens zeigt, daß wir bewundernd ins Knie ſinken, meinend, noch nie dieſe Herrlichkeit geſehen zu haben.

zieht! rief die Lady aus.

Und doch, fuhr ein Anderer fort,muß die

Man kann ſagen, die Tugend macht in Paris von

bemerkte Laroſſe, den es bedünken wollte, als leide Lob aus ſolchem Munde.

Er verließ das Zimmer, Wachenhuſen's Hausfreund. KI. 3.

Wäre es uns vergönnt, das Porträt der Baronin zu ſehen, das mein Freund, Herr Laroſſe, unlängſt vollendet hat, und das die Beſitzerin dem Auge der Weltbewunderung ent⸗

Wie ſich ſelbſt, ſetzte Einer der Anweſenden hinzu. Dame ein

Kleinod ſein, denn Wem es vergönnt war, und dieſe Zahl iſt

klein, mit ihr nur ein Mal und nur auf kurze Zeit zufammen der, ihr eigen, Alles bezauberte. zu ſein, der meint ein himmliſches Geſicht geſehen zu haben. Die Baronin, in ihrem Wohlwollen gegen die ganze Welt, bereute ſchon die gethane Frage und eilte, was ſie

ſich reden.

Dann dürfte der jüngſte Tag nicht mehr fern ſein, das reine

Spiegelbild der Baronin einen befleckenden Hauch durch das

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den Salon, von einem Unwohlſein befallen, heimgeſucht. Die Geſellſchaft brach auf ſie kannte den Grund dieſer plötzlichen Migräne, ohne ihn auszuſprechen, nur ganz intime Freunde ziſchelten ſich in die Ohren: du ſollſt nicht andere Göttinnen haben außer mir. Am andern Tage fuhr die prächtige Equipage der Lady

Wolſey vor dem Hotel der Baronin Marie** vor. Dieſe war nicht wenig erſtaunt, als ihre Kammerfrau

den Beſuch der Lady meldete.

Ich komme, Baronin, nicht ſowol Sie ſelbſt, als viel⸗ mehr Ihr Porträt zu ſehen, von deſſen Lob die Stadt voll

König Theodor von Abyſſinien.

iſt. Man ſpricht nicht vom neueſten Ballet, von der neueſten Oper, den neueſten Moden, man ſpricht nur von dem Bilde, es iſt Mode geworden. Obſchon ich es nicht in ihr ſragte ernſt die Baronin. Ich bitte um Verzeihung, w wehe gethan habe, begütigte die

Schaufenſter geſtellt habe?

enn ich ohne Willen Ihnen Lady mit jenem Liebreiz,

nach ihrer Meinung übel gemacht, um ſo ſchneller gut zu machen. Sie führte die Lady vor das Bild.

Die Liebe, mit welcher der Künſtler gemalt, mit welcher dirt, dem Ausdruck der Seele

er die verborgenſten Züge ſtu

die Lady hatte kurz nach ihm bis dahin, ſo zu ſagen nachgeſchlichen war, dieſe Liebe ließ 14