ter, welche ten Grſe dzwanzig hatte ſen„In
eiſtet hobe
igeſchwät, ne Furcht⸗ uit herum, des nicht ir eine Nt s erſt auf m Lmen vo wir e t erfreuten; ab, das g behelfen
ſotten uns
nd der Mt iſchaffenheit holſſichtige h auch voll es ſei ein Nun wurde ung unter⸗ den Luten M Mein hüters, der ſeine Spieß. Bande von Sage vvm
——
—
ief uns die ſe hatte ere„armen h nicht da Fegfeuers mal mit ns haſt du ude befeit, ueinem mi Alen⸗
—
n, n er tn 6 fru der
5 inSer
ſe W m 8
ni Leit i iln die nihhe wu der uet
— 59„—
hältniſſen des Lebens mit der Kunſt, erſchrak man, als Henry eines Tages für den künftigen Morgen ſeine Abreiſe beſtimmt ankündigte.
„Du bedarfſt meiner Leitung nicht mehr, du herzig lieber Pierre, ich kann mit der Freude ſcheiden, hier eine Saat ausgeſtreut zu haben, aus der dir eine reiche Ernte erwachſen wird. Leb wohl und denke deines Freundes, deſſen Name und treues Herz du kennen gelernt haſt. Hoffen wir auf eine einſtmalige Wiederbegegnung im Leben.“
Henry drückte dem Pfarrer die Hand, umarmte Pierre, und bald entzog ihn die Ferne den Blicken.
„Wieder eine Freude weniger im Leben“ ſagte bewegt der Pfarrer,„nun wird ein Tag kommen, wo auch du, mein Pathe, gehen wirſt, gehen mußt, und meine Bienenſtöcke wer⸗ den dann forthin die ſchwarze Haube tragen. Es kann aber nicht anders ſein.“
Ueber die Familienverhältniſſe des Gaſtes hatte man nur das Wenige erfahren, daß er mit ſeiner Schweſter Marie zugleich in Südtirol eine Beſitzung habe, wohin er nach be— endigter Studienreiſe zu gehen gedenke, um dort in friedlicher Ruhe die angefangenen Entwürfe auszuführen und mit dem Vollendeten die Zimmer des Hauſes zu ſchmücken zur fort⸗ währenden Erinnerung an vergangene Tage.
Nach Henry's Abreiſe kam es den beiden Vereinſamten vor, als habe der Todestag der Morgan ſich wiederholt. Pierre fand Troſt und Zerſtreuung in Ausübung ſeiner Kunſt, der Pathe in treuer Erfüllung ſeiner Amtspflichten ſowie im Studium des Schönen und Erhabenen in Kunſt und Wiſſenſchaft, dem er in den Mußeſtunden mit aller Liebe oblag.
So gingen die langen Tage des Winters ſchneller, als man gedacht hatte, vorüber, die erſten Boten des Frühlings meldeten ſich, wolkenloſer, blauer wurde der Himmel, grüner von Tag zu Tag der Raſen, blumenreicher Wieſe, Au und Anger, freudiger ſchlugen die Menſchenherzen, und mit der Eisdecke von Flüſſen und Seen ſchwand auch ſo manche Laſt von mancher Bruſt. Nur der redliche Pfarrer wurde, je prächtiger die Tage ſich verklärten, ernſter und betrübter.
Einer jener Tage, an denen uns die Sonne, weil ſie
des Frühlings Sonne iſt, rein goldener, hellglänzender vor⸗
kommen will, ging in das Roth des Abends auf, der Pfarrer erwartete ſeinen Maler.
Man ſah dem Geſicht, der ganzen Geſtalt des Warten⸗ den an, daß ein Wendepunkt im Leben eintreten werde, und daß der redliche Alte ſich vorbereitete, das darauf bezügliche Geſpräch einzuleiten. Pierre erſchien ſehr bald.
„So ſchwer mir auch, Pierre, der Abſchied von dir wird, ſo muß ich doch mein Intereſſe hintenanſetzen, wenn es gilt, dich auf die Bahn des Nuhms, der Ehre, des Reichthums zu führen. In unſerer ſtillen Bretagne würdeſt du nicht wirken und ſchaffen können, wie es die Welt verlangt, dein Genius es fordert. Deshalb ziehe hinaus in die Weltſtadt, ſtudire die lockende Sirene, die in der Seine badet, zieh' nach Paris, ich habe dort einen Freund, den Notar Lerand, in deſſen Hauſe du Unterkommen finden wirſt, für die erſte Zeit werde ich dich auch mit Geldmitteln verſehen können.“
Pierre küßte die Hand des Pathen; dieſer fuhr fort:
„Wenn man in der Welt, die du noch nicht kennſt, ſein Glück machen will, muß Alles, was von uns ausgeht oder auf uns ſich bezieht, einen guten Klang haben. Deines Vaters Namen hatte und hat noch hier bei uns dieſen Klang, aber in Paris würde man darüber lächeln; ein glücklicher lößt mich dir auch hier aushelfen. Adoptire den
igen, da haſt du zugleich ein bleibendes Andenken an mich.
—
A. ach dieſem Geſpräch zog Pierre ſe, von ſeinem Parru rud Pflegevater reichlich beſchenkt, em Ruheſitz der Pfarrei nach dem ruheloſen Paris.
ie Empfehlung des würdigen Pfarrherrn öffnete dem
n Manne Thür und Herz des Notars. Er bewohnte nfte Etage eines ſehr eleg Häuge in der Rue*“*.
Pierre erhielt ein nach der Hinterſeite des Hauſes zu ge⸗ legenes, zwar ungemein niedriges, aber äußerſt freundliches und behagliches Zimmer, deſſen Fenſter das günſtigſte Licht gaben, das nur immer der Maler ſich wünſchen kann.
Der Notar, ein ältlicher unverheiratheter Mann, hatte ſich durch ausgebreitete Praxis ſo viel erworben, um jetzt von einer Leibrente, die er ſich gekauft hatte, ſorgenfrei leben zu können.
In der Zeit, in welcher er ſeine Notariatsſtube noch offen hatte, war er in vielen Familien bekannt geworden, und auch jetzt noch als Rathgeber und Freund geſucht.
Ein ſolcher wurde er ſehr bald auch dem neuen Mitbe⸗ wohner ſeines Quartiers. Er kannte keine größere Freude, als Pierre beim Vollenden eines großen Gemäldes, das, an⸗ gefangen, einige Wochen nach Pierre's Ankunft eintraf und die wildromantiſche Thalſchlucht des Skorf darſtellte, wie er ſich ausdrückte, zu aſſiſtiren.
Endlich war das Gemälde vollendet und Pierre durfte ſich das Zeugniß geben, es ſei nicht mislungen; ſein freund⸗ licher Wirth aber, der in früheren Jahren ſeinen Freund, den Pfarrer, mehrmals beſucht hatte und die Gegend kannte, ſtand anfänglich ſprachlos vor dem Bilde, bis ſein Staunen in die größte Lobeserhebung ſich ergoß.
„Nun muß es an's Licht des Tages, vor die Augen der Welt, mein liebſter Freund, ich werde Sorge tragen.“
Er hielt Wort. Obſchon von dieſem Kunſthändler abge⸗ wieſen, jenem vertröſtet, ſetzte er ſeine Bemühungen unver⸗ droſſen fort, das Bild auf eine Ausſtellung zu bringen. End⸗ lich gelang es.
Nun gehörte es zu ſeinem beſondern Vergnügen, den Saal zu beſuchen und die Wirkungen des Gemäldes auf das Publikum zu ſtudiren.
Dieſes Publikum beſteht zum kleinſten Theile aus wirk⸗ lichen Kunſtfreunden. Die Mehrzahl verfolgt andere Zwecke, man gibt ſich dort Rendezvous, wechſelt zärtliche Briefe, kurz erbaut ſich an Allem, nur nicht an den Werken der Kunſt.
Anfangs betrachtete man das Gemälde Pierre's, wie viele andere, kaum, nach und nach traten Einige vor daſſelbe, bald ſammelte ſich eine Mehrzahl, zuletzt ein großer Kreis man lobte, tadelte natürlich nicht minder, doch überwog das Lob den Tadel; das Bild hatte die Feuerprobe beſtanden.
Unbekannt lehnte Laroſſe an einer der Galerieſäulen und machte an dem eigenen Bilde Studien.
Es kümmerte ihn wenig, was ſie ſagten, die Herren mit der Converſationsbildung in dem kleinen Gehirn, dem golde⸗ nen Klemmer in den Augen, dem faſhionablen Frack, er be⸗ merkte das Rauſchen ſchweratlasner Damenroben nicht, nicht, wie er, der ſchöne junge Künſtler, Gegenſtand der Aufmerk⸗ ſamkeit Aller und ganz beſonders einer Dame wurde, die hinter ihm vorbeiglitt, nachdem ſie ihn lange en face beob⸗ achtet hatte;— ihr Pfauenfächer ſtreifte ſeine Schulter, er fühlte es nicht.
Dieſe Dame war die Lady Wolſey.——
Die kurze Charakteriſtik, die ich Ihnen ſchon jetzt gebe, ſehen Sie als ein Anticipirtes meiner Geſchichte an.
Auch ihre Wiege ſtand in der Bretagne. Sie, die Toch⸗ ter eines Pächters, verließ mit einer Freundin, beide blühende Mädchen, die Heimat, als dahin Kunde gekommen war, Paris ſuche Tänzerinnen für ſein Ballet. Beide wurden an der großen Oper engagirt.
Madelaine— früherer Name der Lady, zeichnete ſich ſehr bald durch ihr Talent aus und wußte die Schönheit ihrer Formen vor entzückten Augen unter dem Schleier der Grazien geltend zu machen. Sie wurde die Geliebte eines Studenten. Er, ein hochgebildeter Jünger der Kunſt, unter⸗ richtete ſie in den ſchöngeiſtigen Wiſſenſchaften, und die Tän⸗ zerin Madelaine erwarb ſich bald eine nicht gewöhnliche Bil⸗ dung. Jener verließ die Stadt mit dem von ihr gegebenen Verſprechen, treu an ihm zu halten, bis er ſie als ſein Weib in die Provinz nachholen würde. Unterdeſſen lernte ſie ein Lord kennen, ſie ward Lady.
8*


