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Nachts nie vorüber zu gehen; auf mein„Warum?“ erwiderte
er nichts als:„s iſt nicht gut davon zu ſprechen“. Unweit⸗
Wirthshauſe,
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Glück zu Theil ward, ihn im Leben zu kennen und zu ver⸗ ehren“. So heißt es in den oben erwähnten Erinnerungs⸗ worten, und hie und da wird mancher wohl fragen; beſaß er denn keinen Fehler, um nicht zu ſagen Laſter? Vielleicht war der von Rouſſeau dem Fürſten zugeſchriebene Fehler„le mal- heur d'étre né prince“ ſein größter, denn die Geburt mehr als die noblesse,„oblige“. In manchen ſeiner, namentlich politiſchen Handlungen war er abhängig von größeren Staats⸗ einrichtungen, vielleicht auch gelegentlich von angeerbten Vor⸗ urtheilen ſeiner Geburt, ſeines Standes. Aber er war doch immer mehr Menſch denn Fürſt; und eine Künſtler⸗Exiſtenz, frei von den Feſſeln, die ihm ſein Stand, ſeine Geburt vor⸗ ſchrieben, hätte ihm vielleicht mehr zugeſagt als kleinliches Hof⸗ und Schranzenleben, und ihn glücklicher gemacht. Das elende Mecklenburger Junkerthum mit ſeiner Unbildung(man denke nur an den Grafen Hahn⸗Baſedow und ſeine„weißen Glacchandſchuhe“) muß ihn oft recht unglücklich gemacht ha⸗ ben, denn er war, in gewiſſer Hinſicht, dabon abhängig. Doch,
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da wir ihn als edlen Menſchen, dem es ſo angelegen war, Glück und Zufriedenheit zu verbreiten und zu erwecken— da wir ihn als ſolchen Menſchen lieben und ſein Andenken ver⸗ ehren, ſo muß es uns auch beſonders lieb ſein, ſeinen Namen mit denen von Künſtlern und andern begabten Weſen zu ver⸗ einigen, denen es gelang, ihm das Herbe und Harte ſeiner perſönlichen Stellung vergeſſen zu machen. Unter dieſen nimmt Henriette Sontag wol die erſte Stelle ein, und mit beſon⸗ derer Dankbarkeit verweilt unſre Erinnerung bei ihrem viel⸗ geliebten Namen. Mit welcher Herzenstrauer der„gute alte Herr“ wol von ihrem Hinſcheiden hörte, die ſo oft mit ihrer Silberſtimme ihm das Herz wieder rein menſchlich fühlend geſchaffen! Die blühenden Sommerlinden ſtreuen keinen gol⸗ denen Blütenſtaub auf Beider Gräber, denn ihre Särge ſtehen in Kapellen; aber hie und da ſitzt wol Einer unter blühenden Sommerlinden und denkt ihrer, und freut ſich der ſchönen Empfindung, daß dieſe freundlichen Geſtalten der Er⸗ innerung in Harmonie mit dieſer ſchönen Erde ſtanden!
* Jagd- und Jägerbilder aus den bergen.
Von Erwin Förſter.
Das Wildſchützengrab.*) Es wiſſen die Jäger Mancherlei Von Hexen zu erzählen. (Altes Zügerlied.)
Ich habe den Leſer ſchon amanchen heitern Platz unſers Reviers Valley geführt, vielei erlatt er mir, ihm auch einen etwas düſteren Schlupfwinkel zu zeigen; es müßte ihn denn das alte Motto gben abſchrecken; zu ſeiner Beruhigung aber will ich ihm veſien daß⸗ich dabei nicht an den Ort, ſondern an die Jäger dachte, welche wirklich mancherlei Geſchichten von Hexen erzählen, die natürlich ebenſo wahr ſind, als das übrige„Mancherlei“, was ſie aufzutiſchen pflegen. Parke und geregelte Schlagmäldungen mit ihren kerzengeraden Geröumten verhalten ſich zu den Femelforſten des Oberlandes, auch abgeſehen von dem gebirgigen Terrain, ungefähr wie ein Forſtactuar im Miniſterium zu München zum Jagdgehülfen draußen in den Bergen; dieſer, gebräunt und verwildert, mit einem Anzuge, den kein Lumpenſammler mehr au heben möchte, jener: fein gebürſtete Haare, wohlgekämmten lbart, Glage⸗ handſchuhe und dem modernſten Stadtrock; unſer Valleyer Revier zerfällt in den Actuar und den Gehülfen, und der letztere barg unter verwitterten Eichen, Tannen, Geſtrüpp und Felſen ein Plätzchen, von dem ich jetzt— aber nicht als Jäger— erzählen will. 3
Der al hatte mich ſchon oft daran vorbei geführt und ich hatte nie etwas Beſonderes bemerkt„als etwa eine alte Votivtafel mit einemr verwaſchenèn Madonnenbilde und- einer unleſerlichen Schrift an einer mächtigen Eiche und ein Steinkreuz, welches aber ſo unter Strauchwerk verſteckt war, daß man es kaum bemerkte. Der jähe Abhang, auf dem es
lag, führte den Namen die„Galgenleithen“; daß aber dort
etwas„los“ ſein müſſe, erfuhr 2 erſt, als ich einmal einen Dachs dort ſpürte und nun mit“ dem Förſter-aufs Dachs⸗ leuchten gehen wollte, was er energiſch, ja ich möchte ſagen, mit Schrecken verweigerte, und mir überhaupt befahl, dort
davon liegt das Schloß und Dorf Altenburg, mit einem das wir ſeiner Güte wegen gerne beſuchten; während die
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der nächſte Weg ging die Schinderleithen hinauf,
) 3h finde nöthig zu bengrken, daßezwie mir die Redgellon he⸗ zeugen wird, dieſer Aufſatz ſch lange orher vodt dur angezeigt war, ehe die ſehr hübſche Zeichnung und das Gedicht in oberhniriſcher Mundart mit ähnlichem Titel in einer Nununer des neueſten Jahr⸗
Fahrſtraße mindeſtens dreiviertel Stunden länger iſt, da ſie um einen Berg herumfügrt und dann mit Finer rühmens⸗ werthen Genauigkeit den Fluße folgt, der ſeiner vielen Windungen halber die„Vangfall“ d. h. eMeie Förſter Lang ging aber nach 9 Uhr Abends liebet dieſen Weg und ſchlug, obwol er ſonſt gerade kein Glaubensheld war, doch ſtets drei Kreuze, ſobald er unterhalb der Leithen vor⸗ beiging. So oft ich ihn auch um die Urſache dieſes lächer⸗ lichen Benehmens frug, ſo entgegnete er mir doch immer nur: „Schau, ich glaub nichts' von Geiſtern und ſo dummem Zeuge;
r daß da oben es nicht richtig iſt, das hab' ich mit meinen
igenen Augen geſehen.“
Es war im Spätſommer 1858 und die Gewitter fingen ſchon an ſelten zu werden, als ich nach 9 Uhr allein von Altenburg wegging; über mir war der heiterſte Sternenhimmel und in mir auch; natürlich ſchlug ich den Fußweg ein und war juſt an meig Plätzchen gekommen, als ich plötzlich in einem ſo rothen Ichte ſtand, wie es ſonſt nur griechiſches Feuer hervorbringt; es war ſo intenſiv, daß, als es gleich darauf wieder dunkel wurde, i grüne Punkte vor den Augen ſchwebten, gleich als hätke ich lange in die Sonne ge⸗ blickt. Leo, mein Hund, war während der Erſcheinung mir winzelnd zwiſchen die Beine gefahren unde beruhigte ſich nicht eher, als bis wir das andere Ufer der Vangfall erreicht hatten, wo ich denn auch die theilweiſe Erklärung fand: ein ſtarkes Gewitter zog an den Alpen hin; es war alſo offenbar ein Blitz geweſen, der mich geblendet hatte; wie aber das Licht ſo roth ſein konnts, ob vielleicht durch die feuchte Luft, die mich um⸗ gab, eine ſo eigenthümliche Strahlenbrechung ſtattfand, das zu keitm in ich zu wenig ſatte in der Optik. Förſter an wollte veh dieſer Auffaſſung nichhß hören, ſondern meinte
rnſt:„Du darfſt von Glück ſagen, dir nichts geſchehen iſt, denn der Platz iſt gefeit.“
Ich lachte gerade aus.„Nun„ du ungläubiger Thomas, ich will dir die Geſchichte erzählen, vielleicht vergeht dir dann dein dummes Gelächter“, ſagte er ärgerlich und ließ ſich, um ſich Muth zu machen, den Krug friſch füllen und während des Erzählens aus gleiche Grunde noch mehrmals. Draußen tobte das Wetter, der Sturm rüttelte an unſern (Fenſterläden und heulte, als ob„ wüthend ſei, über das Menſchenwerk, das ſeiner Kraft widerſtand; kurz es war eine Nacht, 6 recht geſchaffen, umcfehwurige Dinge zu berichten.
ie Geweihe, die da in unſerer Stube ſind, ſtammen Mn Hi welche der Wrfahr meines Vorfahrs geſchoſſen hat“, hub Lang endlich an,„damals gab's ſogar noch mehr don ihnen, als zu der Zeit, wo ich Forſtgehülfe war. Nun
gangs der„Fliegenden Blätter“ erſchien, mgiſa der Vorwurf ge⸗ dankenarmer Nachäfferei nicht wohl ſen* kann. . 2 A. d. V.
— N.
der Förſter, der noch beim Grafen T.„ angeſtet
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