—
meine P ecken Bruſt: eſen
hatte eGe Kapi Heden
ge
hatte war bei viel ſtatt en der tun mten dings et
der ar ich el zu eines noch dat“ Abet wel e ge mei , an vone, liegt;
1 fal
Wil zu,
Mis
mu war, „bon eſon lich ochte wei⸗ nern
hia⸗ e an
. ſch rung ubt laute rem⸗
— 53
Neues Gemurmel, neue Drohungen. Chiavone befand ſich dabei offenbar ſehr unheimlich; denn wie leicht konnte einer dieſer wüthenden Kerle auf mich ſchießen, und dann ging dieſer Schuß in natürlicher Kettenfolge von mir auf ihn über.
„Macht Platz da“, ſagte er mürriſch zu den Guiden; „ich will mit dem Herrn Riecardo allein ſein.“
Knurrend wich die Meute, und ich blieb mit Chiavone und dem Lieutenant Capucci allein.
„Wir wollen uns jetzt einigen“, begann der generale; ich laſſe Sie frei...
„Frei? Signore, ſind, bin ich frei.“
„Nun, was wollen Sie denn noch?“
„Meine Waſſen will ich zurückhaben bis auf den letz⸗ ten Ladeſtock.“
„Aber die Gewehre gehören faſt alle mir. ſie ganz genau.“ Mein heißes Blut regte ſich.„Mein lieber Herr“, ſprach ich,„Sie haben mir im vorigen Jahre ſchon nach dem Leben getrachtet, Sie haben mir in dieſem Jahre wiederholt Waffen,, Munitions⸗ und Mannſchaftstransporte weggenom men, Sie haben mich und meine Truppe verräheriſch über fallen, i
ſolange Sie nicht lebensüberdrüſſig
Ich erkenne
Sie würden mich noch in dieſer Minute erſchießen laſſen, wenn Sie ſich ſelbſt in Sicherheit wüßten; lurz, Sie haben mir, der ich Ihnen mit aufrichtigem Herzen entgegenkam, bis jetzt nur Haß und Treuloſigkeit erwieſen, weil Sie in mir einen Gegner Ihrer ſelbſtſüchtigen Beſtrebungen erlennen, die mit der Sache unſers Königs gar nichts gemein haben“
„Signore!“ fuhr Chiavone auf.
„Geduld! Sie haben mich zum Aeußerſten getrieben, und ich frage jetzt nicht mehr, ob Ihnen meine Reden ge fallen oder nicht. Ich erlläre Ihnen nun: wenn meine Truppe nicht augenblicklich ihre Waſſen wieder erhält, ſo er⸗ ſchieße ich Sie und mich⸗“
Es war mir Ernſt mit dieſer Drohung, und Chiavone ſchien das zu erkennen. Er blickte ängſtlich fragend auf Ca pucci; dieſer aber zuckte die Achſeln und flüſterte Etwas, was ich nicht verſtand.
„Gut“, ſagte der generale endlich,„Sie ſollen alle Ihre Waffen wieder haben, müſſen mir aber dafür auch eine Er⸗
—
Ich mußte meiner Erbitterung zum Trotze laut auf⸗ lachen:„Signore, Sie haben eine löſtliche Art, um Erkennt⸗ lichkeit zu werben!“ „Haben Sie den nier Triſtany zu vereinigen?“ fragte C „Bis jetzt noch nicht. Und haben erhalten?“ fragte ich lächelnd zurück.
„Ich? Wo denken Sie hink Ich bin der generale in capo(General en chet), und nach höchſtem Willen iſt Tri⸗ ſtany mein Untergebener.
Der Kerl log hier unverſchämt; denn man hatte ihm
von Rom ſchon zweimal den gemeſſenen Befehl geſandt, ſich dem General Triſtany, unſerm gemeinſchaftlichen Chef, unterzuordnen, und er hatte das auch ſtets verſprochen, hatte um Verpflegungsgelder für die bevorſtehenden Märſche ge⸗ beten und war nach Empfang derſelben ruhig in der Montagne di Sora ſitzen geblieben. Caro gonérale“, ſagte ich, meine Brieftaſche ziehend (ſelbſtverſtändlich, ohne die Richtung meines Revolvers zu alteriren),„Sie wollen mich zum Beſten halten.“ Und ich zeigte ihm einige Chiffre Briefe aus Rom, in welchen jener Befehle ausdrücklich gedacht war.
Er zog ſein Chiffre Alphabet hervor und begann die be⸗ treffenden Stellen zu buchſtabiren. „Das iſt ein Irrthum“, meinte er dann ziemlich verlegen. „Möglich“, entgegnete ich trocken;„aber Sie werden begreifen, daß ich den General Triſtany als geſetzmäßigen Chef ſämmtlicher(Briganten betrachten muß.“
„Und werden Sie zu ihm marſchiren“
„Wenn es mir befohlen wird zuverläſſig.“
„Aber dieſer Spanier iſt ja ein Verräther; er hält es mit den Piemonteſen.“(Chiavone hatte ſeiner Truppe gegen⸗ über auch mich ſchon längſt als einen ſolchen„Verräther“ bezeichnet. Wie denn der Neapolitaner überhaupt mit ſeinem „traditore“ raſch bei der Hand iſt.)
„Was Sie da ſagen, iſt einfach erlogen; Triſtanh dient der Sache des Königs und nicht ſeinem Privatintereſſe“, ent⸗ gegnete ich angemeſſen grob.
Chiavone ſah jetzt ein, daß er bezüglich ſeiner etwaigen Anſchläge gegen Triſtany nicht auf meine„Erkenntlichkeit“ rechnen lönne, und verfügte nun die Zurückgabe meiner
Befehl bekommen, ſich mit dem Spa⸗ hiavone. Sie eine ſolche Ordre
lenntlichkeit erweiſen.“
Waffen.(Fortſetzung folgt.)
- 4 Henriette Sontag und der Großherzog Georg von Mecklenburg-Strelitz.
Biographiſche Skizze von Hermann Kindt.
(Schluß.)
In jüngern Jahren hatte Georg Italien zum erſten Male beſucht, und wir finden in den ſo überaus herrlichen Briefen von Gottlieb Schick(abgedruckt in Profeſſor Haalh's vortrefflichen„Beiträge aus Würtemberg zur neueren deut— ſchen Kunſtgeſchichte“; Stuttgart 1863) freunbliche Erinne⸗ rungen an den damaligen Erbprinzen. Schick, den wir ge wiß zu wenig als den eigentlichen Erneuerer, ja Wiederher⸗ ſteller der deutſchen Malerkunſt betrachten, da er nie wie Overbeck und Cornelius in eine gewiſſe Manie oder doch wenigſtens Vorliebe verfiel,— Schick, dieſer geniale, liebens würdige Künſtler und Menſch, malte das Bil“ des Erbprin zen in engliſcher Uniform, nach welchem Portrait ſpäter der
noch lebende treffliche Maler Wilhelm Ternite(eine Zierde der Berliner Künſtlerwelt) eine Copie für die Königin Luiſe(¹) anfertigte. Schick ſchreibt darüber an ſeine Lieben in die
Heimat:„Schon vorigen Samſtag würde ich Euch geſchrieben
haben, wenn mich nicht der Erbprinz von Mecklenburg, der
noch in aller Geſchwindigkeit ſein Portrait von mir gemalt ſhaben wollte, vavon abgehalten hätte— Jetzt iſt dieſes Por
trait beendigt, und ich ſchreibe Euch nun mit deſto größerer Muße. Auch lann ich Euch zugleich ſagen, daß ich für dieſes
Bild, das eine Arbeit von fünf und einen halben Tag war,
vreißig Dulaten gefordert und auch erhalten habe. Der Prinz betrug ſich ſehr gütig gegen mich; er lud mich zum Eſſen, führte mich in Privat⸗Concerte und ſaß mir ſo gut zum Malen, daß ich ſein Portrait recht ähnlich machen konn Geſtern iſt er nun nach Wien abgereiſt.“(Rom n
„Beiträge“, S. 132). Und ſchon feüher ſpätern Großherzog:„Mit dem— Strelitz, einem Bruder der König ohngefähr anderthalb Monate h vertraut, und wir machten vz 14. Mai 1803;„Beiträge beiden Kunſtſchwärmer ½ des Großherzogs, da 15. Auguſt 1779 ſq vor ſeinem fürſtlich 1812) es nicht bei ließen, denn in ei Aeußerung:„Meit Geld, den vorigen geſpeiſt, das letzte N litz, bei dem ich A ſche und deutſche S


