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Felix.
Hiſtoriſch-romantiſche Erzählung von Zertha von O.
(Fortſetzung.)
Schmerz ſprach aus ihren freundlichen Zügen und gewann ihr die fühlenden Herzen der Gäſte, die ſie mit freundlicher Verbeugung begrüßte. Lebhaft warf ſie dann Felir das eine Ende ihrer Schärpe zu und die beiden Kinder führten einen Tanz auf, der durch ſeine Eigenthümlichkeit, durch ſeine reizenden Wen⸗ dungen, auf die lieblichſte Weiſe von Beiden
gezeigt, durch die ſanften, taktvollen Töne,
die ſie abwechſelnd ſelbſt dazu anſtimmten, durch die graziöſen Bewegungen, durch den ſchnellen, lebhaften Uebergang der Empfindungen ſich auszeichnete; die weichſten, klagendſten Moll⸗ töne glaubten eben die Zuſchauer zu vernehmen, da entrang ſich der reinſte Durton plötzlich der klagenden Bruſt und die lauteſte Freude ſpralh aus jeder Miene; die Zuſchauer waren befriedigt, ergriffen und der ungetheilte Bei⸗ fall ward den erſchöpften Kindern. Plötzlich näherte ſich eine einfach gekleidete Dame, der man die mühſam erkünſtelte Ruhe, die innere Bewegung anſah. Sie ergriff zitternd der Kleinen Hand, zog den Aermel Mani's empor und fiel dann mit dem lauten Ausrufe:„Mein
Es war die Hauptmannin D..., der das wohlthätige Bad neue Kräfte, ihre geſchwächte
Geſundheit geſtärkt, wieder verleihen ſollte.
Die fern von ihrer jetzigen Heimath ihre ein⸗ h ih zige Tochter, die ihr im fremden Lande vor Jahren unbegreiflicher Weiſe entriſſen ward, Jahreszeiten l.(Nro. 8. Den 20. Februar.)
Fnſchuld lag auf ihrer Stirn und ſanfter ſ hier an dieſem freundlichen, leutſeligen Ort
wiederfand.
Der Stimme ihres Herzens war die ah⸗ nende Mutter gefolgt und fand ſogleich ein ihr bekanntes, nicht verwachſenes Maal am linken Oberarm. In heißen Thränen ſchim⸗ merte die Freude der Mutter, während der kleine eilfjährige Oscar mit wilder Herzlich⸗ keit freudig den ſo oft genannten Namen der lange verſchollenen Schweſter rief, die nach und nach ſich zu finden ſchien und an dunkle Bilder der Vergangenheit allmählig immer mehr und mehr den Faden des jetzigen Augen⸗ blicks knüpfte. Bewegt waren alle Gäſte und hörten theilnehmend die uns bekannten Er⸗ eigniſſe der Familie. Doch jetzt ſollte Theone erzählen, die kaum wußte, wie ſie in dieſe ſaubere Familie gekommen, die mit Angſt und Schrecken der Alten gedachte, die ihr durch Hunger, Schläge und Stöße manches ſchwere,
oft ihre Kräfte überſteigende Kunſtſtück gelehrt
hatte; durch Verſprechungen ſei ſie dem Alten ſchon lieber gefolgt, und habe längere Zeit mit ihnen in Paris gelebt. Felix ſei ihr ein⸗
ziger Troſt geweſen, er habe ſich immer Bü⸗
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Kind, meine Theone!“ dem Naheſtehenden be⸗ſ cher zu verſchaffen gewußt, und habe ſie heim⸗
wußtlos in die Arme. ſicch, oft des Nachts beim leuchtenden Mond⸗
licht, unterrichtet; doch waren die Alten ſchon vor zwei Jahren dahinter gekommen, und ha⸗ ben ſie öfterer getrennt. Manches habe Felir für ſie erduldet, ihr beſtändig Muth zuge⸗ ſprochen und ihr verſichert, er ſei ſchon längſt
fortgelaufen wenn er nicht um ihretwillen


