Mr cht
den an, um ben
dem ine nte
ige⸗
dt
——
—.—— ů
—,.————
herrliche Eindrücke und neue Anregung mit nach Hauſe. Auch auf ihn hatte die eben geſchilderte Scene den größten Ein⸗ druck gemacht.
Paris, 18. Auguſt.
Einer der ſeltſamſten Criminalproceſſe, räthſelhaft in ſeinen Motiven, erhält ſeit einer Woche ganz Frankreich in Athem.
Die Annalen der Criminalgerichte Europa's und Amerika's weiſen uns leider genug der ſchrecklichſten Ausartungen des menſch⸗ lichen Gemüthes auf; ſie zeigen uns eine Reihe von Verbrechen, in welchen Leidenſchaften und Eigennutz zu den grauſamſten Nitteln griffen, um ihre elendeſten Zwecke zu erreichen; ſie beweiſen uns, wie wenig oft die Erziehung über alle die Dämonen vermag, welche in der Bruſt des Menſchen ihr düſteres Weſen treiben, wie eigene Schuld oder das Schickſal denſelben aus den glänzendſten Verhältniſſen an den Rand des Abgrundes, und mit blutiger Schuld beladen in den Kerker, auf das Schaffot ſandten.
— 733
Es war dies ein Bild der reinſten Mutterliebe, die ich bei dieſer raſtlos wandernden Menſchenklaſſe nie in ſo hohem Grade erwartet hätte. Theodor Piris.
Das Zigennerlager. Hriginalzeichnung von Th. Pixis.
Der Würgeproceß von Fontaineblenn.
Was Entſetzliches im Dunkel der Nacht oder in der ſchweigſamen Einſamkeit geſchehen, was kein Zeuge zu beſtätigen vermag, hat oft der Unzulänglichkeit menſchlicher Scharſſicht, den Beobachtungen des Menſchenkenners, den Forſchungen der geübteſten Criminaliſten ſich
entziehen können, und der wirkliche Verbrecher, freigeſprochen wegen
mangelnder Beweiſe, kehrte in die bürgerliche Geſellſchaft zurück. Das Gewiſſen blieb ſein einziger irdiſcher Richter. Trotz allen unſern Sicherheitsbeamten, allen Geſchworenen, allen unſern Richtern bleibt die Mehrzahl der Verbrechen unentdeckt, ja vielleicht auch die Mehr⸗ zahl der Schuldigen ungeſtraft, und ſo ſchien denn auch dieſer Proceß ohne das erwartete Reſultat bleiben zu ſollen.
Es war gegen Ende des Monats April, als die Zeitungen von einem geheimnißvollen Vorfall im Walde von Fontainebleau ſprachen,
—
———


